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Sonntag, 4. Juni 2017, 02:43

Resident Evil: Operation Eisenfaust Einstein

Resident Evil : Operation Eisenfaust Einstein

Prolog


Ein helles Licht blendete Wesker. Aber gut dass er eine Sonnenbrille trug, so wurde er doch nicht geblendet.
Wo bin ich hier?“ fragte er. Er lag auf einem Operationstisch und um ihn herum stand ein Haufen Männer in weißen Kitteln. „Im Hauptquartier der Capcom Ltd“ antwortete ihm einer der Männer. „Was mache ich hier? War ich nicht tot? Was ist passiert?“ fragte Wesker ganz verwundert. Ein dicker, bärtiger, 52jähriger Mann namens Julian antwortete „Capcom wollte Sie bereits seit Resident Evil 6 wiederbeleben, hatte aber nicht die nötige Technologie. Aber in den letzten Jahren hat die Technologie viele Meilensteine hingelegt! Dank der Nintendo Switch konnten wir Sie von den Toten zurückholen. Willkommen zurück Albert Wesker."
Sie gaben ihm einen schwarzen Lederanzug und ließen ihm 5 Minuten um sich frisch zu machen. Wesker stand vor dem Spiegel und blickte sich selbst in die Augen. Was soll das Ganze? Es war so schön mit den 72 Jungfrauen. Diese Scharmutas liefern wohl besser eine gute Erklärung ab, sonst gibt es COMPLETE GLOBAL SATURATION.
Wie lange brauchen Sie noch? Sie sind bereits seit 5 Minuten 12 Sekunden da drin!“.
Wesker entschuldigte sich und kam aus dem Badezimmer raus. Frisch gemacht hatte er sich zwar nicht, aber immerhin konnte er eine dicke Wurst legen.

Zwei Samurai führten ihn in ein Büro im 40ten Stock des Gebäudes. Es war ziemlich groß und gut beleuchtet. Wesker blickte aus dem Fenster und sah dass sie sich wohl in Japan befanden. Ich dachte immer Capcom sind Kinesen. Ein Kamin war auch da und über dem Kamin hang der Kopf eines Tyrannosaurus Rex.
Ich wusste dass wir Sie zurückbringen werden. Nicer Dicer kann man da nur sagen.“. Ein dürrer, kleiner Mann kletterte aus dem Maul des T-Rex. Er ging um den Tisch herum, stieß dabei seinen linken Zeh und fiel auf die Schnauze. Nachdem er sich bei Merkel bedankt hatte trat er dann an Wesker heran.
Frauke Petry. Sie haben sicher schon von mir gehört“.
Wesker kannte diesen Mann nicht und fragte sich warum dieser Kinese, ähh, Japanese so unkinesisch aussah. Dann fiel ihm aber ein dass er ja tot war und deswegen nichts mitbekommen hat. „Nein, ich war tot. Ich hab keine Ahnung wer Sie sind. Aber sie sind ein komischer Kinese, Ihre Augen sind so rund und groß.“. Frauke war etwas verwirrt und antwortete ihm ganz verlegen dass sie ja keine Kinesin sei, sondern eine reinblütige Deutsche (Reichs)Bürgerin. „Bürgerin?! Sie sind kein Mann?!“ schrie Wesker, total entsetzt. „Haben Sie soeben mein Geschlecht assumed?! Wir leben im Jahr 2017!!“ ist alles was Frauke diesem schrecklichen Gender-Terrorismus entgegenbringen konnte. „2017…8 Jahre also…ist Half Life 3 draußen?“ fragte Wesker voll Hoffnung.
Nein, ist es nicht. Left 4 Dead 3 auch nicht.“ Wesker wurde schwindelig und er musste sich erstmal hinsetzen und einen Kaffee, nicht schwarz, trinken. Nachdem er seinen Kaffee getrunken, sich aber nicht beruhigt hatte, holte Frauke eine kleine Fernbedienung aus ihrer Hosentasche. Ein Klick und eine Leinwand kam von der Decke herunter. Frauke machte da die ganze Zeit irgendwas am Laptop, zwischendurch war ein „Verfickte Scheiße“ zu hören aber irgendwie gab es keinen Fortschritt. „Ja, also Powerpoint will irgendwie nicht. Ich erzähle Ihnen dann einfach so, was sich halt verändert hat.“. Beide schwiegen einige Minuten lang bis Wesker die Stille unterbrach. „Jaaa?...Passiert jetzt etwas?“. Frauke war total überrascht. „Oh, ich wusste nicht dass Sie bereit sind. Hätten sie mal was gesagt! Also. Seit ihrem Tod hat sich viel in unserer Welt verändert. Es gibt jetzt zwei Umbrella Corporations, Europa wird von die Negern und Islamis überrannt, ein Meme ist der Präsident der USA geworden, Terrorismus wird mit farbigen Facebook Profilen bekämpft, Kinder geben ihre Smartphones ab um mit Plastik Fidget Spinners zu spielen, Ein Schreibfehler des Meme Präsidenten ist die Top Headline auf der ganzen Welt und zu guter Letzt ist ein schlecht gezeichneter, nicht realer Frosch der Anführer eine politischen Bewegung geworden.“.
Das ist ja alles schön und gut, aber warum genau haben Sie mich wieder zurückgeholt?“ fragte Wesker. Frauke ging zum Fenster um daraus zu schauen und dabei tiefgründig auszusehen. „Die Capocm Ltd steckt in großen Schwierigkeiten. Wir haben im letzten Quartal ein Minus von 500000$ gemacht und das vorherige Geschäftsjahr war auch scheiße. Die Leute kaufen unsere Produkte nicht mehr. Sie haben wohl genug von Resident Evil, Monster Hunter und co. Aber es gibt Hoffnung. Wir haben einen neuen Markt für uns entdeckt. Der Markt der politischen Zombie Freizeitparks. Wir investieren alles was wir haben in dieses Projekt. Aber leider sind wir nicht die einzigen. EA und Activision waren schneller als wir uns haben bereits Zombie Freizeit Parks gebaut. Damit das Ganze auch perfekt läuft haben Sie echte Profis mit dem Bau der Parks beauftragt. Nach unserem jetzigen Wissenstand hat Activision wohl Red Umbrella damit beauftragt einen National Sozialistischen Zombie Park zu bauen. EA verfolgt dasselbe Konzept, allerdings mit Kommunisten statt Nazis. Wen EA beauftragt hat wissen wir nicht, aber wir vermuten dass es Blue Umbrella ist. Wie auch immer, beide Parks sind zwar fertig gebaut, aber noch nicht eröffn.-„ Wesker hustete extrem laut und unterbrach sie; „Was hat der Scheiß denn jetzt mir zu tun? Können Sie mir das endlich mal erklären?
Frauke lächelte und fing an zu erklären. „Hier kommen Sie ins Spiel. Sie sind damit beauftragt ein Team aus hochqualifizierten Spezialisten zusammenzustellen und diese Parks zu infiltrieren! Wir müssen wissen wie der Feind arbeitet, damit wir seine Methoden abgucken können!“.
Wesker dachte er ist im falschen Film. Was für eine dumme Scheiße. Aber dann fiel ihm ein, dass er das ja doch ganz gut ausnutzen könnte. „Ok, mach ich.“ Frauke war sichtlich überrascht davon, dass er keinerlei Widerstand geleistet hatte. Nicht mal einen sarkastischer Kommentar.
Sehr gut…Nicer Dicer könnte man sagen! Nun, wir haben da bereits jemanden den wir seit einiger Zeit beobachten. Diese Person scheint hochqualifiziert zu sein. Sein Charme ist unübertrefflich und so einem intelligenten Menschen kann nicht mal Einstein das Wasser reichen. Doch er gilt als sehr gefährlich und wir wissen nicht ob er sonderlich kooperationswillig ist. Aber am besten sehen Sie selbst.“.
Sie öffnete Youtube und gab „Mimoun Baraka“ in der Suchleiste ein. Sie klickte das erste Video, welches den Titel „Mimon Baraka – Best of Psychose“ trug, an. Wesker verliebte sich sofort.
Beeindruckendes Exemplar! Was für eine Wortgewandtheit, was für eine schöne Stimme!“ rief Wesker. Er erkannte das riesige Potential von Mimoun sofort und sein Entschluss war klar: Dieser Mensch muss ins Team!
Wesker stand auf und begab sich auf den Weg nach draußen. Frauke rief „Wo wollen Sie hin?
Albert Wesker hob nur den rechten Mundwinkel und sagte „Nach Deutschland.

Währenddessen im Haus des berüchtigten Mimoun Baraka…

//RPG-Off:

Soo, das ist dann der Prolog. Ich hoffe er ist gut geworden und hoffentlich hab ich nicht zu viele Fehler eingebaut. Er ist doch etwas größer geworden als erwartet, aber nun gut, was solls. :)

Der Merch ist nun an der Reihe und darf seinen Charakter nur in das Epos einführen! :D

Edit: Habs nun mit bunten Farben gemacht, Ihr müsst die wörtliche Rede aber nicht farbig markieren, sollte nur eine Hilfe sein. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Risen fr0m the Ashes« (4. Juni 2017, 13:27)


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Sonntag, 4. Juni 2017, 11:34

Des Mimouns Wohnung in Berlin

"Soo, hier ist zu fortgeschrittener Stunde noch mal der Staatsanwaltschaftsbeschäftiger Achtundsechszig. Ich wende mich in diesem Video explizit an die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch, zu der ich ja seltsamerweise – nicht wahr, Herr Reiner Wingel? – telefonisch nicht mehr durchkomme, seit geraumer Zeit. Sollten Sie Ihre Ermittlungen im Fall NWO nicht endlich verschärfen – und zwar drastisch, authentisch verschärfen, und das BKA hinzuziehen, wie ich es schon vor Wochen postalisch von Ihnen gefordert habe, und noch immer keine Rückmeldung erhalten habe – dann wird es hier in absehbarer Zeit Tote geben. Real, physisch! Ich meine es, wie ich es sage. Meine Sollbruchstelle ist erreicht – und sollte jetzt irgendetwas passieren, haben Sie nicht mehr die geringste Handhabe mehr gegen mich! Ich mache mich mit mit dieser Ankündigung nicht angreifbar – durch meinen Religionswechsel bin ich schon angreifbar genug geworden. Vermutlich lassen die Behörden mich jetzt vollends im Stich, allein aus dem Grunde, dass ich den Propheten Mohammed bezeuge. Unsere angebliche Religionsfreiheit ist mir bestens vertraut; ich beobachte seit Jahren Fälle, in denen Muslime, meine neuen Brüder und Schwestern, von Ihnen diskreditiert, schikaniert und politisch verfolgt werden! Ich gebe Ihnen nun zwoundsiebzig Stunden Zeit, zwoundsiebzig Stunden, um auf dieses Video zu reagieren. In welcher Form auch immer! Und danach liegt es nicht mehr in Ihrer Hand. Ich lasse mir mein Leben und das Restleben meiner armen, alten, kranken Mutter nicht von diesem Abschaum um Reiner Wingel in Emskirchen kaputtmachen ... ganz sicher nicht. Ich werde kämpfen. Mit diesen Fäusten! Ich werde zum Totschläger werden, das lässt sich nicht vermeiden, falls dieser Bodensatz der Gesellschaft mir jemals real gegenübertreten sollte. Und selbst, wenn ich dabei sterbe – mein ewiglebender, unsterblicher Wesenskern ist längst auf eure Vernichtung programmiert! Der Tod hält mich nicht auf; die Forensik ist für euch reserviert, und zwar für imm-..."

Etwas knackte. Hinter ihm, im Flur! Mimoun schrak auf, sprang agil von seinem Stuhl, auf dem er während der Videoaufnahme gesessen hatte. Er kannte dieses Knacken – das musste die Wohnungstür gewesen sein! Angespannt verharrte er da, wo er stand. Beobachtete den Teil des Flurs, den er von hier aus einsehen konnte. Sie hatten ihn gefunden. Die NWOler. Sie würden ihn töten, ganz sicher würden sie das ... und sie würden Mama töten! Das würde er nicht zulassen, auf gar keinen Fall! Ihn würden sie am Ende vielleicht abmurksen, diese Schweine mit ihrer unheiligen Agenda, aber garantiert nicht seine arme, alte Mutter im Nebenzimmer! Er würde erbittert kämpfen – aber wo hatte Mimoun das kleine schweizer Taschenmesser hingelegt? Mit fieberhaftem Blick durchkämmte er den Raum nach dem praktischen Mehrzweckuntensil ... derweil waren im Flur Schritte zu hören. Um Himmels Willen! Vielleicht war das ja Gottes Strafe – vielleicht war der Islam nun doch nicht die Wahrheit, und der Herr strafte Mimoun für die Konversion in Form dieses mutmaßlichen Killers ab?

Da, neben dem Necronomicon! Der schlaksige Berliner machte einen Satz auf seinen Wohnzimmertisch zu, ergriff schwungvoll das lebensrettende Messer. Mimoun wirbelete herum, während er die Klinge aus dem Rahmen springen ließ – und richtete sie adrenalinzitternd auf einen Mann, der mittlerweile auf der Schwelle zum Wonhzimmer stand. Der Kerl war komplett in schwarz gekleidet; Mimoun glaubte kurz an einen zweiten SEK-Einsatz, aber das war unwahrscheinlich. Die schwarze Kluft war kein Einsatzoverall, sondern komplett ledern. Im Schritt etwas eng geschneidert, wie ihm auffiel ... sah aus wie ein waschechtes Schwulenoutfit. Vielleicht war der Typ eine Klaferze? Im fasziniert grinsenden Gesicht des Mannes ruhte eine Sonnnenbrille, die Mimoun den Blickkontakt mit ihm verwehrte. Mit verschränkten Armen stand er da, nicht im Geringsten aggressiv wirkend, und beobachtete Mimoun stillschweigend. Abwartend.

"Mario-Heinz Terrorfürst", brach Mimoun die ungewisse Stille nach einigen Sekunden, hielt das Messer nach wie vor aufrecht. "Oder sind Sie etwa Dr. Maiersdorf? Sprechen Sie, Sie schüchtern mich nicht ein!"

Seine Stimmlage verriet Gegenteiliges, aber was sollte er auch sagen? Bis auf den Bluff blieb ihm keine Option ...
Der Mann lachte begeistert auf, näherte sich Mimoun.

"Ich muss schon sagen, in echt wirkt Ihre Stimme noch viel beeindruckender als in Ihren Videos ... Engelsgleich! Meine Name ist Wesker. Albert Wesker. Ich möchte Ihnen kein Leid antun – ich möchte Ihnen ein Angebot machen."

Von einem Albert Wesker hatte Mimoun noch nie etwas gehört, ein solcher Name war auf keiner der NWO-Mitgliederlisten vermerkt, die ihm zugesteckt worden waren. Er blieb kritisch, ließ das Messer jedoch ein Stückchen sinken, und hörte dem Mann Namens Wesker bereitwillig zu. Er ezählte eine ausführliche Geschichte über das Unternehmen Umbrella, über extrempolitische Freizeitparks – und sponn letztlich einen inhaltlichen Bogen zur NWO! Mimoun lauschte gebannt ... Das alles ergab einen Sinn! Ein Puzzleteil folgte dem anderen, reihte sich in das komplexe Mosaik aus Intrigen und Mystik ein, das er seit Monaten zu entschlüsseln versuchte. Grandios; dieser Wesker war ein Geschenk Gottes – der Islam sollte wohl doch der richtige Weg gewesen sein!

"Allahu akbar", murmelte Mimoun aufrichtig, während Wesker noch mit seinen Ausführungen beschäftigt war. Er merkte auf.

"Bitte was?"

"Oh, nichts. Gar nichts. Ich habe bloß unserem Herrn Lob gepriesen, dafür, dass er mir durch Sie Aufklärung geschenkt hat. Sie sind wirklich ein wundervoller Mensch!"

Wesker griemelte zufrieden, strich sich durch die blonde, zurückgegelte Haarpracht.
"Das heißt, Sie sind dabei? Sie unterstützen mich im Kampf gegen die Verschwörer?"

Und wie! Mimoun war gerade im Begriff, seinem neuen Mitstreiter die Hand zu reichen – da surrte plötzlich ein Trockenrasierapparat auf! War es denn schon wieder Zeit? Mimoun schaute auf die Uhr, halb zwei Morgens ... tatsächlich! Aber das musste jetzt warten. Er wandte sich an seine gebrechliche, aufopferungsvolle Mutter, die mit dem Rasierer im Türrahmen stand, und die mittlerweile natürlich auch dem verdutzten Wesker aufgefallen war.

"Nicht jetzt, Mama!", winkte er ab, schob seine liebende Mutter zurück in den Flur.
"Ich unterhalte mich gerade mit Herrn Wesker – er wird uns helfen, unser unbeschwertes Leben zurückzubekommen! Geh wieder schlafen, Mama, komm."

Mama dachte allerdings nicht daran, wieder schlafen zu gehen. Fröhlich musterte sie den Blondschopf, der da im Wohnzimmer stand.

"Och, hat mein Mimönchen endlich einen Freund gefunden!", wusste sie sich zu begeistern.
"Soll ich Ihnen auch die Nüsse rasieren? Für Mimon ist es jetzt Zeit, und wenn ich sowieso einmal dran bin-..."

"Nein, Mama! Geh jetzt!"

"Kann ich Ihnen vielleicht etwas Muttermilch anbieten?", ignorierte sie die Aufforderung ihres Sohnes, die Frage an Wesker gewandt.

"Sie meint Buttermilch", log Mimoun kurzangebunden. Nicht, dass Wesker ihn noch für einen muttermilchtrinkenden Spinner hielt ...

"Ach, Mimon. Schämst du dich für deine arme, alte Mutter?"

"Ich heiße Mimoun, Mama! Ich trage doch jetzt meinen arabsichen Namen!"

Nachdem Wesker mehrmals beteuert hatte, tatsächlich nicht durstig zu sein, gab Mutti schließlich auf und zog von dannen.

"Sehr nette Frau", nickte der Lederanzugträger. "Man merkt, Sie stammen aus einem guten Stall. Nichtsdestotrotz müssen wir uns noch über die Operation unterhalten. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber kennen Sie eventuell jemanden, der uns unterstützen könnte? Bisher sind bloß wir beide im Boot."

Mimoun dachte nach. Wer könnte die beiden auf ihrer Mission unterstützen? Jemand Lebendiges fiel ihm nicht ein ... was allerdings nicht bedeutete, dass ihm überhaupt niemand vorschwebte. Es gab die alten Legenden, es gab die Beschwörungsformel im Necronomicon! Gedankenverloren schritt Mimon zum Tisch, nahm sich die Originalausgabe des altehrwürdigen Dämonenbuches, und schlug eine ihm wohlbekannte Seite auf. Ewig lange hatte er schon versuchen wollen, der Anleitung zu folgen, aber bisher hatte ihm dafür stets der zweite Mann gefehlt ...

"Sehen Sie das, Wesker? Das, was ich hier in meinen Händen halte, dieses unscheinbare Buch? Es enthält die Formel, um den mächtigesten Vampir aller Zeiten zu beschwören. Ich kann nicht dafür garantieren, dass es funktionieren wird ... aber wenn es funktioniert ... wird unser Erfolg gigantisch sein! Lesen Sie sich die Anleitung durch ... Wollen wir es versuchen?"

Wesker nahm das Buch entgegen, las aufmerksam. Seine Mimik wechselte von Begeisterung über Erschrockenheit bishin zu blanker Ehrfurcht. Er ließ das Buch sinken. Zog bedacht seine Sonnenbrille vom Gesicht. Wechselte einen bierernsten Blick mit Mimoun ...
"Versuchen wir's!"
... und nickte entschlossen.

"Gute Entscheidung. Maaamaaa! Komm zurück, und bring die Feuerschale mit! Wir beschwören Graf Dracula!"

Minuten später war alles arrangiert. Die Feuerschale war entzündet worden, Mimouns Mutter saß im Schneidersitz vor dem rituellen Feuer und begann, eine mystische, stetig lauter werdende Melodie zu chanten. Wesker und Mimoun wussten, was sie nun zu tun hatten, die Anleitung war absolut eindeutig. Nach einer letzten, stummen Bekräftigung, es jetzt tatsächlich durchzuziehen, packten die beiden Männer als das neugeschaffene Team, das sie nunmehr waren, gemeinsam den Löres aus. Die Genitalien schwenkend, sprangen sie im Kreis um das Feuer herum, wiederholten dabei immer wieder die Beschwörungsformel, die von Mutters Chant athmosphärisch untermalt wurde.

"Vladimir, den Pfähler, beschwören wir
Drum schwenken auch alle die Löresse hier
Oh, Vogel des Hermes, erscheine doch mir
Schlacht' nieder die Feinde als wär'n sie Getier"


Die beiden beschleunigten ihre Runden, schwenkten den Löres schneller, ließen sich den Takt von Mimouns Mama vorgeben, deren dezente Melodie mittlerweile zu einem lauten Sprechgesang angewachsen war.

"Vladimir, den Pfähler, beschwören wir
Drum schwenken auch alle die Löresse hier
Oh, Vogel des Hermes, erscheine doch mir
Schlacht' nieder die Feinde als wär'n sie Getier"


Auch die Lautstärke der gesprochenen Formel wuchs stetig an, und mit einem Mal veränderte die umtanzte Flamme ihre Farbe! Das übliche Leuchtrot sprang in ein dumpfes, mattes Purpur über; Mimoun konnte spüren, dass sich den Dreien etwas Mystisches, etwas äußerst Mächtiges näherte! Aus Leibenskräften schrie er die Formel ein letztes Mal, Wesker und Mama taten es ihm gleich ...

"Vladimir, den Pfähler, beschwören wir
Drum schwenken auch alle die Löresse hier
Oh, Vogel des Hermes, erscheine doch mir
Schlacht' nieder die Feinde als wär'n sie Getier"


... und plötzlich tat es einen atemberaubenden Knall in der Wohnung!


// is klar, wer dran ist, ne? :D

Entweder oder – mindestens!
caput mortuum
كل من يقرأ هذا هو غبي

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Merch« (4. Juni 2017, 15:59)


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Sonntag, 4. Juni 2017, 16:42

Ebenfalls eine abgewrackte Bude in Berlin



Aus der Feuerschale heraus stieg, wo vorher noch eine Flamme tänzelte und ein lauter Knall zu lokalisieren war, weißer Rauch herauf. Mehr und immer mehr. Das Zimmer verschwand so langsam in einer großen Nebelwand. Man hörte ein paar Leute husten, bis schließlich eine Stimme den Nebel durchdrang:
"Verdammt, wir müssen irgendetwas falsch gemacht haben! Wir verrecken hier drinne noch alle! Meine Mama darf hier nicht sterben... Herr Wesker, bitte öffnen sie ein Fenster. Eins müsste an der Ostwand sein."

Währenddessen verwandelte sich der Rauch zu Qualm. Er breitete sich mittlerweile nicht nur noch im Zimmer aus, sondern in der ganzen Wohnung.
Soweit, dass es schon ins Treppenhaus zog. Mehr Husten.

"Hier ist kein Fenster. Jedenfalls finde ich keins. Oder meintest du das Fenster von dem Puppenhaus, das hier herumsteht?", fragte Wesker. "Pupp... Nein! Falsche Seite! Dann müsste das Fenster an der Nordwand sein, da bin ich m..." - "Die Tür, durch die wir gekommen sind, liegt an der Nordseite.", unterbrach ihn Wesker. "Die Westseite? Es sollte an der West..." - "Nein. Das Fenster muss an der Südseite sein. Kartographieren und koordinieren sind also eine ihrer wenigen Schwächen. Notiert. Aber ich habe, als wir den Ritus vorbereitet haben, kein Fenster gesehen...", bemerkte Wesker.

"Ach ja! Ich habe die Fernster alle tönen und versiegeln lassen, damit hier niemand einbrechen und meiner geliebten Mama Schaden zufügen kann oder mir meine Originalausgabe des Necronomicons klauen kann! Und auch die NWO´ler versuchen mich zu terrorisieren und zu schädigen.".
Man hörte ein lautes Klirren und kurz danach einen kleinen Aufschrei.
"Mama! Was ist passiert? Geht es dir gut? Ich bin bei dir, keine Sorge! Und auch der Herr Wesker ist da, um uns zu helfen." - "Hach, Söhnken, ich habe mich nur erschrocken, keine Sorge. Irgendetwas hier ist kaputt gegangen." - "Das war das versiegelte Fenster. Wer ist so bescheuert und lässt seine Fenster komplett tönen und dazu noch versiegeln?!"

Es hämmerte an der Tür. Noch mal. Erneut. Und wieder. Jetzt folgte dem Hämmern Rufe. Rufe wie "HEY! BIST DU TOTAL BEHINDERT, BARAKA!!". Der Qualm hat sich mittlerweile seinen Weg ins Treppenhaus gebahnt und mindert auch dort schon die Sicht und Atemqualität erheblich.
"Ich mache die Türe auf und versuche diesen dämlichen, verblendeten Widerling von Arschloch zum Abgang zu bewegen. Ihr wartet hier", sprach Mimoun.
"Das ist mein Sohn! Ich bin ja so stolz, auf diesen tapferen Helden!".

Mimoun öffnete die Türe, in dem Wissen, dass der fette, hässliche, von Aliens entführte und gefickte hirnverbrannte Denize vor der Tür stünde und ihm wieder Gewalt androhte. Als er die Türe öffnete, sprang ein großer Haufen Rauch, der zu Qualm mutierte, auf seinen Türpenetrierer ein.
"Du dreckiger kleiner Hurensohn!! Was ziehst du hier schon wieder für eine Fickkacke ab!! Bischt du total behinder, du Arschloch Kind und Hurenbastardso..."
Mimoun wollte diese Schikane nicht mehr über sich ergehen lassen und schon gar nicht lässt er seine heißgeliebte Mutter von so einem verblödeten, weltfremden Mastschwein beleidigen! Aus diesem Grund schlug er Denize inmitten seines G´sichts, woraufhin beide vor Schmerzen aufstöhnten.
Es erwies sich jedoch nicht als allzu kluge Idee, ihm eine zu knallen. Er war zwar kleiner als er selbst, zirka 1,75, wog aber bestimmt gut 100 Kilogramm.
Auch war er sehr schnell wieder auf den Beinen - sprichwörtlich, da er ja nie gelegen hat. Langsam bekam Mimoun Panik. Er hatte keine Chance gegen ihn, das wusste er.
"Ahh! Meine Nase! Du verdammter... jetzt fick ich dich!"
Denize packte Mimoun an seinem Hemdkragen und schob ihn mit all seiner Kraft ihn die Wohnung von Mimouns Mutter. Unwissend, dass dieser Besuch von einem Verbündeten bekam. Wesker schlug Denizes Kopf gegen die Flurwand, trat ihm in die Kniekehle - es ging für Denize alles zu schnell, er konnte gerade noch stöhnen -, woraufhin er zusammensackte und Wesker ihn mit seinem Knie gegen den Schädel trat. Denize lag reglos auf den Boden. Mimoun konnte es kaum fassen. Dieser Mann hat einen 100Kilo-Mann innerhalb weniger Sekunden kampfunfähig gemacht.
"WOW!", entfuhr es Mimoun, "Was machen wir nun mit dem Fettsack?"
Wesker beugte sich zu ihm herunter und packe seinen Kopf mit beiden Handen. Dann brach er ihm mir nichts, dir nichts das Genick.
"Wir verstecken ihn in seiner Wohnung. So lenken wir keinen Verdacht auf uns. In seiner Hosentasche müssten seine Schlüssel sein."


Wesker hatte Denizes Leiche in seine Wohnung zurückgebracht und passend platziert, teilte er mit. Er sagte Mimoun, er müsse sich vorerst von seiner geliebten Mutter verabschieden, da sie nicht mitkommen kann, auf diese höchstriskante Mission. Das tat er auch, wenn auch nicht gerne.
Sie wollten gerade zur Tür hinaus, als urplötzlich etwas aus Weskers Schatten schoss.
Wesker wirbelte herum, machte sich kampfbereit. Die Überraschung sah man ihm durch seine getönte Brille an. Mimoun hingegen verfiel in Schockstarre. Er wusste ja, dass diese Mission gefährlich werden würde - aber das?!


"Menschenabschaum. Zu blöd, um sich ihrer eigenen Spezies zu erhalten, aber noch blöder, um sich Rituale geschweige denn an Geschichte zu erinnern!", begrüßte er die beiden. "Wer bist du?", zischte Wesker. "Ich? Man kennt mich unter vielen Namen, aber Vladimir hat man schon lange nicht mehr zu mir gesagt. So nennen mich nur die dämlichsten Exemplare eurer Art. Kommt davon, wenn man sich drittklassigen Literaturabklatsch kauft."
Der Mann war groß. Über 1 Meter und 90 allemal, trug ein graues Jackett mit einer roten Krawatte, die zu seinem Mantel passte, der ebenfalls rot war und fast bis zum Boden reichte. Auf dem Kopf lag ganz gemütlich ein roter Zylinder, der keine Anstalten machte, von seinem Kopf zu fallen. Im Gesicht hatte er eine Brille, dessen Brillengläser orange reflektieren und ein Grinsen, wie man es nie zuvor gesehen hat, mit Zähnen, die spitzer waren als Rasierklingen.
Bei diesem Grinsen fielen die schwarzen Stiefel und die weißen Handschuhe, auf denen irgendein Kreis mit Symbolen gekritzelt waren, gar nicht so sehr auf. Auch diese überdimensionale Waffe in seiner Hand fiel den beiden erst merklich spät auf, woraufhin Mimoun einen Schrei unterdrückte.
"Was für einen Quark lässt du da von dir ab?", wollte Wesker wissen, doch sein Gegenüber grinste nur schelmisch weiter. "Wo kommst du her?" - "England", antwortete er zu Weskers überraschen. "Ich meinte nicht, wo du wohnst, ich wollte wissen, wo du jetzt herkommst.", gab Wesker zurück. "England", entfuhr es aus dem Grinsen von dem Mann im roten Mantel. "Nein, ich meinte jetzt. Vor knapp einer Minute. Als du aus dem nichts gesprungen bist.", sagte Wesker nun in einem schärferen Ton, aber wieder entfuhr dem Mantelträger nur ein müdes "England". "Dass ist jawohl unmöglich, du müsstest ja durch Raum und Zeit gehen können, um aus England hierhergekommen zu sein, innerhalb von Sekunden. Wo zur Hölle kommst du also her?!", zischte Wersker sichtlich angespannt. "Es kommt heutzutage nicht oft vor, dass jemand etwas von mir will. Meistens sind es amüsante Gründe. Für mich amüsant, versteht sich. Und auch wenn es mir scheißegal ist, wer weshalb etwas von mir will und mich mit irgendeinem Hokuspokus an sich binden will, so bin ich doch reichlich neugierig, warum sich mein Mittagessen die Mühe gemacht hat, mich herbei zu beschwören."

"Beschwörung? Also hat es funktioniert? Bist du Vladimir der Pfähler?" - "Wer ich bin, spielt immer noch keine Rolle. Aber mit Vladimir habe ich rein gar nichts am Hut. Vladimir war nie einer meiner Namen. Vladimir nennen mich nur, wie ich bereits bekannt gab, die, die so dämlich sind wie der Tote unter uns Fett ist", gab er zurück, immer noch breit grinsend. "Aber du bist derjenige, den wir beschwören wollten? Wenn ja, brauchen wir deine Hilfe. Du musst uns helfen!", bat Wesker auf eine komisch-unkluge Art. Der Mantelmann fing an zu lachen. Lauthals brüllte er los, er kam gar nicht mehr aus dem Lachen raus. Als er aufhörte, fing er wieder an zu grinsen und sprach im ruhigen Tonfall: "Ich muss rein gar nichts tun! Ihr zwei Trottel seid zu blöd ein Beschwörungsritual sauber auszuführen und stellt jetzt Anforderungen? Ich habe schon klügere Menschen verspeist", stellte er merklich klar.
Wesker wusste nicht mehr, was er sagen sollte, denn so hat er sich das garantiert nicht vorgestellt. Ziemlich schwieriger Verhandlungspartner, dachte sich Wesker.
"War das alles oder wollt ihr noch etwas von mir? Ansonsten werde ich mich dran machen, euch auszusaugen und wieder nach England verschwinden. Hier in Deutschland ist es viel zu ekelhaft."
"Könnten wir dich vielleicht irgendwie dazu überreden, dass du uns hilfst? Geld oder sowas... junge jungfräuliche Polizistinnen mit großer Oberweite?", bot Wesker noch an.
"Ist dies das originale Necronomicon?", frug er Mimoun und überging Weskers Frage. Mimoun brauchte ein paar Sekunden um sich zu sammeln und antwortete dann zerbrochen mit: "Äähh... ij.. Ja! Das ist selbstverständlich das Original, für was halten Sie sich eigentlich mir zu unterstellen, ich hätte eine billige Kopie!", doch er bereute seine Antwort noch ehe er sie vollkommen beendete.
Wenn es wirklich die Originalfassung von HPL, Hector-Plectoris Locturnal und nicht die zur Unkenntlichkeit geschundene Auflage von Howard Phillips Lovecraft ist, könnte sie mir noch nützlich sein. Aber woher soll so ein nichtsnütziger Sterbling die Originalfassung her haben? Aber wenn es das Original ist, bringt es nichts, es mir gewaltsam zu nehmen. Mhh...
Die Minuten, in denen der Mantelmann nichts sagte, warteten Mimoun und Wesker ohne ein ton von sich zu geben, bis er sich wieder an sie wendete:
"Von wem ist das Buch geschrieben worden?", fragte er. Mimoun schien sichtlich überrascht, dass solch eine Frage kommt, antwortet aber promt: "Diese Originalfassung wurde nicht von HP Lovecraft geschrieben, wie viele denken, sondern von... nun, eigentlich weiß ich das auch nicht. Das weiß keiner so wirklich. Das einzige, das darüber bekannt ist, ist, dass es viel älter ist als Lovecraft jetzt sein könnte. Sehr viel älter."
"Verstehe..." - "Was verstehen Sie? Gar nichts! Sie haben doch keine Ahnung, wie wertvoll dieses Buch wirklich ist!".
"Wenn ihr zwei Hampelmänner wirklich so gut seid, wie ihr behauptet zu sein und eure Mission so wichtig ist, wie ihr sagt, dann kommt mich London besuchen. Mein Boss, Lady Integra Hellsing, wird euch in Empfang nehmen. Donnerstag um 16:53 Uhr, örtlicher Zeit. Seid besser pünktlich."


Fledermäuse stürmten über Wesker und Mimoun hinweg und versperrten ihre Sicht. Als sie aufschauten, war der Mann verschwunden.

Alucard kehrte nach Schloss HELLSING zurück und sprach alles mit seiner Herrin ab. Sie schien zwar nicht begeistert davon, Außenstehende in ihre Festung einzuladen, gerade in der aktuell angespannten Lage, aber wenn Alucard es für so wichtig hielt, gestatte sie den Empfang.
Bevor sich Alucard noch einmal auf den Weg machte, teilte er Seras telepathisch mit, dass sie heute nicht mehr auf ihn warten bräuchte und alleine trainieren soll.

Er spazierte durch irgendeine Stadt in Siebenbürgen, wissend, dass er durch sein Erscheinungsbild alle Blicke auf sich zog, was ihm allerdings egal war. Breit grinsend spazierte er einfach weiter. Er schaute sich gut um, was aus seinem alten Reich geworden ist, bedauert aber keine Sekunde, dass es ihm nicht mehr gehört oder es so abgewrackt ist. Ihn interessiert nicht mehr viel, meistens will er nur seine Ruhe. Dennoch ist doch nichts so interessant, wie ein guter Kampf. Ein Kampf, wie er gleich hoffentlich wird. Er wurde losgeschickt, um wieder einmal Müllmann zu spielen, in der Hoffnung, die Welt würde dadurch wieder etwas besser werden.
Bevor er das Grundstück des alten, großen Anwesens betrat, wo seine Zielperson lokalisiert wurde, erblickte er in einem Fenster in einer fernen Stadt eine hässliche Hure, die es gerade einem alten, hässlichen Sack so richtig besorgt.



// Philippes turn, wie man unschwer erkennen mag, jawoll!
Und falls es nicht gut genug rüber kam: ich habe mal eben entschieden(ich!!!), dass dat Necrodings sich immer an eine Person "heftet", also eine auserwählte, diesdas.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rudania« (4. Juni 2017, 16:58)


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Governor Ren

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Montag, 5. Juni 2017, 19:43

New Raccoon City, Ren-Anwesen


„Das … war …überwältigend!“, keuchte der Alte erschöpft.
„Wenn du meinst“, sagte die junge Frau und verdrehte die Augen, während sie sich wieder bekleidete. Slainsoul hatte schon bessere reiche Säcke flachgelegt aber auch schon schlimmere. Es ging langsam bergauf. Oder bergab. Je nachdem wie man solchen Dingen gegenüber eingestellt war.
Slainsoul hatte nichts gegen, war aber auch nicht ein sonderlicher Fan vom Prinzip eines One-Night-Stands. Für sie war das nur eins von vielen Dingen die sie tat, um den Schmerz ihrer geschändeten Seele zu verdrängen. Lieber bumste sie mit irgendwelchen Typen, als zu lange über ihre Schlampe von Mutter und ihren selbstverliebten, mit Anabolika vollgepumpten Trottel von Vielleicht-Vater nachzudenken.

Als sie sich fertig angezogen hatte und aufstehen wollte, berührte der Kerl sie am Arm. Sie drehte sich zu ihm herum und machte sich nicht die Mühe, so zu schauen, als wäre sie nicht von ihm genervt.
„Überlegst du es dir nochmal mit Samstag?“
„Samstag…“
Sie versuchte angestrengt sich zu erinnern, was der Geldsack ihr erzählt hatte. Volksfeste, Streitschlichter, Videospiele … Vollzeitautor, das war’s!
Er hatte am Samstag eine Signierstunde auf irgend so einer Messe, für sein neuestes Buch. Und er hatte sie gefragt ob sie sich dafür in das weiße Schneewittchen-Kleid werfen und die Hostess geben könnte.
„Klar, die Messe. Ich denk drüber nach“, sagte sie, stand auf und verließ das prunkvolle Schlafzimmer des Herrenhauses, während der alte Mann tief und fest eindöste.

Einen Scheiß werde ich darüber nachdenken! Ich in einem WEIßEN KLEID?! Nicht in seinen Träumen! Dachte sie während sie durch die große Halle des George-Trevor-Nachbaus schritt. Dabei musste sie an alles denken, was ihre Mutter und Chris ihr über die Ereignisse in jener unheilvollen Nacht erzählt hatten.
Mutter … Chris … Lügen, Heuchler, Seelenschändung!
Slainsoul zog ihr Messer, das sie immer bei sich trug und schnitt sich in den rechten Oberarm.
Es schmerzte, das Blut tropfte, und die Trauer war vergessen.

Als sie das offene Fenster bemerkte, blieb sie ruckartig stehen. Als sie gekommen war, war es noch zu gewesen und Schriftsteller Ren hatte erwähnt, dass sein Personal schon Feierabend hatte. Irgendetwas stimmte nicht.
Ein Luftzug an ihrem Arm. Nein keine Luft. Atem.

Sie sah nach rechts und bemerkte den Mann mit purpurnem Zylinder und schwarzer Mähne, der an der Stelle roch, wo sie sich geschnitten hatte.
Die meisten hätten jetzt geschrien. Slainsoul aber, drehte sich mit verschränkten Armen zu dem Mann herum. Er ließ von ihrem Arm ab und grinste sie scheinbar über irgendetwas amüsiert an. Seine Augen leuchteten dämonisch und seine Zähne waren Spitz wie die eines Hais.
Na Klasse, schon wieder so ein dämlicher Vampir-Poser, dachte sie genervt.
„Was sollst du denn darstellen? Den Direktor des offiziellen Twilight-Fanclubs? Die Cosplayer-Con ist erst wieder in ein paar Wochen. Verzieh dich!“
Der Kerl grinste noch breiter und rührte sich nicht vom Fleck.
„Was willst du?“, fragte sie ungeduldig.
„Dein Leben“, erwiderte er. Sie sah die Faust gerade noch rechtzeitig anfliegen und blockte den Schlag ab. Dem zweiten wich sie aus und trat dem Mantel tragenden Vampir gegen die Brust. Er taumelte zurück und lachte.

„Guter Anfang, Chloe Chambers“, rief er und zog eine Pistole unter seinem Mantel hervor.
Slainsoul drehte sich um, rannte, ließ sich fallen und rutschte über den Boden in Richtung einer der Säulen in der Halle. Hinter sich hörte sie die Kugeln in die Fließen einschlagen. Sie kam gerade noch rechtzeitig in Deckung, als eine Kugel direkt neben ihrem Kopf vorbei zischte. Slainsoul fluchte. Sie hatte ihre Knarre nicht dabei. Wer rechnete auch damit, in einem Herrenhaus von einem verfickten Vampir überrascht zu werden?
„Jo, ich hab keine Kanone. Könnten wir das irgendwie anders regeln?“, rief sie über den Lärm hinweg.
Der Mantelträger stellte das Feuer ein. „Was hast du denn anzubieten?“
Slainsoul trat aus ihrer Deckung und zückte ihr Messer. Lachend steckte er seine Pistole weg und verwandelte seinen linken Arm in ein seltsames Schattengebilde mit Augen.
„Dann komm her!“

Slainsoul atmete tief ein. Konnte sie es schaffen? Eigentlich war es ihr egal. So viel war ihr ihr Leben auch wieder nicht wert. Allerdings hatte sie wenig Lust, ausgerechnet von einem verkackten Vampir getötet zu werden.

Mit gezückter Klinge rannte sie auf ihn zu. Er tat es ihr mit einem dämonischen Lachen gleich. Kurz bevor sie aufeinandertrafen, schlug der Vampir mit dem Schatten-Augen-Tentakel-Dings nach Slainsoul, doch sie duckte sich darunter weg, schlüpfte hinter ihn, setzte mit der Klinge an seinem Hals an und schnitt ihm die Kehle durch.
Der Kerl sank auf die Knie, eine Blutlache breitete sich unter ihm aus. Er lebte noch. Also definitiv kein Mensch. Eine BOW? Das wäre sowas von 08-15 gewesen.
Sie ging um ihn herum und bemerkte, überrascht, dass er nicht mehr grinste. Er fasste sich entsetzt mit einer Hand an den Hals.

„Ah … das tut … höllisch weh!“, gurgelte er.
„Nein wirklich?“, sagte Slainsoul und verdrehte die Augen. „Ich hab dir ja nur die Kehle aufgeschlitzt und du hast einen halben Liter Blut verloren. Klar tut das weh! Die meisten Lebewesen an deiner Stelle, wären schneller tot als sie zu dieser Erkenntnis kommen könnten.“
„Und es heilt … langsamer. Das … ist unmöglich! … Das darf … nicht sein!“, sagte er und nahm die Hand wieder von seinem Hals. Die Wunde war verheilt, doch seine Freude darüber schien sich in Grenzen zu halten. Er achtete nicht mehr auf Slainsoul, sondern schien mehr mit sich selbst zu sprechen.
„Ich muss irgendetwas übersehen haben. Etwas muss passiert sein. Diese Welt … ist sie die meine? Vielleicht eine andere Dimension?“

Slainsoul war ratlos was der Typ für ein Problem hatte und wer oder was er war. Sie musste sich an Jemanden wenden, der mehr über solche Dinge wusste. Sie zückte ihr Smartphone und rief ihre beste Freundin an.
„Darktounge?“
„Slainsoul, was läuft! Bist du mit dem Autor schon fertig?“, meldete sich Cassidy Simmons.
„Ja, aber ich hab hier sowas wie’n Problem, das eher auf dein Gebiet zutrifft. Hier ist so’n Vampir. Also keines von diesen Vamp-Kids die unsere Szene mit ihren Robert Pattinson Cosplays verpesten. Ich glaub der ist echt.“
„Krasser Scheiß. Was ist er denn für einer? Einer von den Alten, aus den Legenden? Sag mir seinen Namen.“
„Moment.“ Sie wandte sich an den Kerl. „Hey Jammerlappen, wie heißt du?“
„Fick dich, Sterbliche!“, brüllte er, zornig, dass sie ihn aus seinem Monolog gerissen hat.
Fick dich, wie heißt du?!“
„Man kennt mich unter vielen Namen…“
„Komm einfach zum Punkt!“
„Alucard, du Schlampe!“
„Wow, Dracula rückwärts gesprochen, wie originell“, bemerkte sie sarkastisch und sprach wieder in ihr Smartphone. „Du wirst es nicht glauben. Er behauptet der verdammte Graf Dracula zu sein.“
„Ach du heilige Scheiße! Wäre ich jetzt gern bei dir. Ich habe schon so oft versucht ihn mit einem Necronomicon zu beschwören, aber diese HP-Lovecraft-Kopien bringens einfach nicht. Du musst ihn mir unbedingt mal vorstellen. Er ist der älteste und der mächtigste Vampir von allen.“
Slainsoul sah sich den immer noch fassungslos murmelnden Alucard an. „Jetzt anscheinend nicht mehr“, sagte sie.
Alucard wurde lauter, seine Stimme wurde tief und echote von überall her, als spräche der Teufel aus der Hölle.

„Sie! Sie sind daran schuld! Sie haben das getan! Diese erbärmlichen Sterblichen mit ihrem Necronomicon! … BARAKA!!! … WESKER!!!“

Wesker…
„Sorry, Cass. Ich muss noch Jemand anders anrufen“, sagte sie und legte auf. Wenn es kein drittes überlebendes Wesker-Kind oder einen Klon gab, konnte Alucard damit nur einen meinen. Es überraschte sie nicht, dass einer der größten Erfolge mit denen ihr Vorgesetzter und womöglicher Erzeuger Chris Redfield immer angab, auch nur eine Finte sein könnte.

„Chloe, was ist los? Du weißt doch, ich befinde mich gerade in wichtigen Verhandlungs-Gesprächen“, meldete sich Redfield.
„Hi Maybe-Dad. Erstens: du sollst mich nicht Chloe nennen. Und Zweitens: ich stehe hier gerade vor Graf Dracula oder Alucard, einem Vampir halt, mit dem irgendwas nicht stimmt.“
„Erstens: Ich.bin.nicht.dein.Vater! Und Zweitens: das ist nicht witzig Chloe! Du hast meine Nummer nur für Notfälle.“
„Wirklich Paps? Du warst in Häusern und ganzen Provinzen voller Zombies, hast gegen ein fliegendes Fledermaus-Skorpion-Dingsbums gekämpft, und in einem Vulkan gegen einen Boulder gepunched. Und du glaubst mir nicht, dass ich hier gerade mit einem echten Blutsauger zu tun habe?“
Chris seufzte. „Okay ich glaube dir. Und was ist jetzt mit diesem Vampir?“
„Er erwähnte eben Jemanden den du kennst, einen alten Freund von dir: Wesker.“
Chris schwieg. Slainsoul malte sich aus, wie es gerade in seinem Kopf abging.
Ja richtig, er lebt vielleicht noch. Schluck das, du heuchlerischer Sanitäterinnen-Ficker!

Nach einer Weile meldete er sich wieder.
Schnapp dir den Vampir!“, sagte er mit ernst und konzentriert.
„Soll ich ihn zum HQ bringen und auf dich warten?“, fragte sie.
"Nein. Wenn wirklich Wesker dahinter steckt, läuft uns vielleicht die Zeit davon. Bring ihn hierher, zu mir.“
„Zur AlphaCorp in Mordor? Dürfen wir das?“, fragte sie verwirrt.
„Ich werde das regeln. Aber bring ihn her, Chloe!“
„Roger, Dad.“

Sie legte auf und hielt dem immer noch am Boden knienden Alucard ihre Hand hin, der sie voller Verachtung anstarrte. „Ich nehme keine Hilfe von erbärmlichen Sterblichen an!“, knurrte er und schob ihre Hand weg.
„Sagt der, den die erbärmliche Sterbliche so schwer verletzt hat, dass er seit Minuten auf dem Boden kauert“, entgegnete sie gelangweilt.
„Du wagst es…“, setzte er mit einem mahnenden Zeigefinger an, doch Slainsoul schwang ihr Messer und schnitt ihm den Finger ab. Alucard jaulte auf, vor Schmerz und drückte auf die Wunde.
"Ja ich wage es. Ich böse erbärmliche Sterbliche. Mögen deine Götter sich meiner erbarmen. Tun sie eh nicht. Egal. Ich sage dir wie das jetzt abläuft: wir beide steigen in einen Jet der BSAA und fliegen nach Mordor. Die AlphaCorp wird dich untersuchen. Vielleicht können die dir sogar helfen mit … was immer bei dir kaputt ist. Professor Zeus-Hodolski soll der Beste in seinem Fach sein. Stell einfach keinen Scheiß an, leg dir den Optimismus zu, den ich nicht besitze und vielleicht wird dann alles wieder in Ordnung. Verstanden?“

Der Finger war Alucard inzwischen wieder nachgewachsen und er hatte sein teuflisches Grinsen wiedererlangt. „Ich werde dir das Blut aus deinen Titten saugen, du Kleine ... Aaaaah!“
Slainsoul rammte ihm ihr Messer in die Schulter und bohrte es immer tiefer rein.
„Falsche Antwort. Probieren wir es nochmal, Edward. Was wirst du nicht tun?“
Alucard knirschte mit den Zähnen und funkelte sie mit seinen leuchtenden Augen zornig an. „Ich stell keinen Scheiß an“, knurrte er widerwillig.



Mordor, Büro von Eike Zeus-Hodolski

„Entschuldigen Sie bitte, Herr Zeus-Hodolski, eine von meinen Leuten“, sagte Chris Redfield und steckte sein Handy weg. Er musste kurz verdauen was Chloe ihm erzählt hatte. Wesker sollte den Vulkan und die Raketen überlebt haben!
Das klang an den Haaren herbeigezogen. Als hätte es sich so ein fetter Vodka saufender Russenbengel für eine Fanfiction ausgedacht. Aber er vertraute Chloe und war schon in der Vergangenheit mit Wesker fertig geworden. Er durfte jetzt nicht die Fassung verlieren.
Sobald Chris sich wieder gesammelt hatte, widmete er sich seinem kybernetischen Gegenüber, der geduldig hinter seinem Schreibtisch saß und sich Redfields Erklärung anhörte. „Es gibt … neue interessante Entwicklungen. Corporal Chambers hat einen Vampir namens Alucard gefasst. Ich habe befohlen, ihn hierher zu bringen. Was würden Sie dazu sagen, wenn ich diesen Vampir zu einem Gegenstand unserer Verhandlungen mache? Würden Sie im Austausch dafür, mit uns gegen Red und Blue Umbrella kooperieren?“



// Ich hätt's auch anders gemacht, aber der Rüd deutete einen Kampf an. Hoffe ich hab den Alucard nicht allzu schlecht dargestellt. :ka:
Ich gebe mit einer Verbeugung, an den Error ab. ;)
"Als Christus uns von der Auferstehung der Toten erzählte, ... da dachte ich, er hätte damit etwas anderes gemeint." - Hershel Greene, The Walking Dead

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Dienstag, 6. Juni 2017, 17:41

Ernste Verhandlungen

Sanfte Reggae-Sounds schallten durch Eikes Büro.

Herr Redfield, bevor Sie fortfahren, darf ich Ihnen ein Getränk anbieten?“ fragte Eike mit melodischer Stimme.
 Ohne lang zu zögern erwiderte Chris: „Ja gerne Herr Zeus-Hodolski!“
„Dr. Zeus-Hodolski!“ entgegnete Eike erbost mit lauter Stimme.


Der kurz eingeschnappte Eike schnippste viermal mit den Fingern. Eine Luke in der Decke öffnete sich und eine groteske Gestalt krabbelte entlang der Decke in Richtung von Eike. Ein merkbares Zucken machte sich bei Chris Redfield bemerkbar und fokussierte seinen Blick auf einen Brieföffner, der sich just in diesem Moment auf Eikes Schreibtisch befand. Als dann aber die Kreatur folgende Worte von sich gab:
„Hallo, I bims der Kevin-Kim!“ so entpuppte sich das Wesen als Kevin-Kim und anhand der entspannten Reaktion von Eike, wusste Chris nun im tiefsten Innern, dass es sich hierbei um keine nennenswerte Bedrohung handelt.

Hallo Kevin-Kim! Sei doch so freundlich und mach mir einen Sex on the Beach und für meinen Gast… hm, ja mach ihn einfach einen Cumshot.“ sagte Eike bestimmend während Chris etwas verdutzt schaute.


Ok mister, lol 1 Sex on the bitch und 1 cumshot. Hade lan” antwortete der unscheinbare Mitarbeiter der AlphCorp, Kevin-Kim. Mit einem kurzen „Hade bro!“ beendete Eike das ungewöhnliche Mitarbeiter-Gespräch.
Die Kreatur krabbelte wieder zurück durch die Luke. Chris schüttelte den Kopf und fragte: „Was war das?“ „Herr Redfield, wissen Sie das war Kevin-Kim, unser neustes Geschöpf! Ich sollte vielleicht dazu erwähnen, das all unsere Mitarbeiter gerade durch ihre äußere und innere Individualität bestechen, aber kommen wir doch zum geschäftlichen Teil Herr Redfield. Wie lautet ihr Anliegen?“ fuhr Eike daraufhin fort.

Ein Stück Papier zerrte Chris aus seiner linken Brusttasche und überreichte es dem Biologie-Doktoranden.
Vorsichtig entfaltete Eike das Papierstück.


Bei allem Respekt Herr Redfield, aber das ist ein Liebesbrief…“ sagte Eike, mit sichtbar enttäuschter Mimik.
„Gottverdammte Rechts-Links-Schwäche! Entschuldigen Sie bitte Herr Dr. Zeus-Hodolski!“ gab Chris mit knallrotem Kopf zu Protokoll.
Chris kramte schnurstracks in seiner rechten Brusttasche und überreichte ein anderes Stück Papier, übergab es Eike und steckte unauffällig den Liebesbrief zurück, jedoch in die rechte Brusttasche.


Aufmerksam las Eike die handgeschriebene Notiz von Chris, als ein dreimaliges Türklopfen den Moment der Stille unterbrach.

Ein mürrisches „Ja, herein“ durch Eike folgte.

Eine halbnackte, bärtige, vollbusige Frau betrat hektisch das Büro und atmete mehrmals, sichtlich erschöpft ein und aus, als sie dann folgendes sagte: „Herr Doktor, Es regnet! Es regnet! Endlich regnet es!“ „Methan? Ethan?“ Eikes Gegenfrage. „Methan! Herr Doktor! Flüssiges Methan!“ „Gut, danke Frau….. Äh“. Frau Äh machte eine 180°-Drehung und schreitete schnellen Schrittes aus dem Büro.


Irgendwie erregt und gleichzeitig entsetzt, seufzte der nun noch verwirrtere Chris kurz auf. „Herr Redfield, ist alles in Ordnung?... Achja die Getränke! Ich lass nochmal Kevin-Kim kommen.“ gab Eike hochbesorgt von sich. „… Eigentlich, hab ich gar kein…“ versuchte Chris darauf zu antworten, bis er schließlich durch einen Wolfgang Petry Handyklingelton unterbrochen wurde.

„Entschuldigen Sie Herr Redfield, das scheint meine Frau zu sein.“ haspelte Eike eilig und nahm den Anruf entgegen. „Ja Renate was gibt’s? Ich habe gerade einen Geschäftspartner hier im Büro.“ eröffnete Eike das Telefonat. „Achso, ich wollte nur deine Stimme hören. Ich stör dich dann mal nicht weiter. Ich liebe dich, tschüss bis später!“ antwortete seine Gemahlin am Telefon. „Ich dich auch, bis später dann.“ so beendete Eike das Telefonat.

Mittlerweile plagte dem Redfield die Ungeduld, die Eike schnell bemerkte.

Keine Sorge, Herr Redfield. Sie bekommen jetzt ihr Getränk!“ E. schnippste wieder viermal und die Deckenluke öffnete sich, aber keine Spur von Kevin-Kim. Nach exakt 36 Sekunden plumpste die groteske Kreatur mit einem Jute-Beutel aus der Luke. „Aua. Lol mister vong niceigkeit her nicht so cok güzel. Aber drinks sind ready.“ gab Kevin-Kim von sich. Das seltsame Wesen griff in seinen Jute-Beutel und holte zwei prall gefüllte Erlenmeyerkolben hervor. Kevin-Kim servierte die Kolben auf dem Schreibtisch von Eike, entfernte die Stopfen und steckte neongrüne Strohhälme in die Kolben. „Gönnt euch dick, motherfuckas, hihi xd yolo“ rief Kevin-Kim quer durchs Büro. „Danke K.K.!“ sagte Eike mit dankender Miene.
Das komisch wirkende Wesen kramte erneut in seinen Jute-Beutel und holte einen Propeller heraus, setzte sich diesen auf den Kopf und flog zurück durch die Luke.

Ein unangenehmer Moschusduft breitete sich im Büro aus.
So Herr Redfield, sie wollen also Exo-Skelette für ihre BSAA-Organisation haben? Lese ich ihr Gekritzel hier richtig?“ fragte Eike vorsichtig den Redfield. Der intensive Moschusgeruch brachte Chris zum weinen und schluchzend antwortete er: „Ja, richtig Herr Zeus-Hodolski!“. „Doktor Zeus-Hodolski!“ korrigierte Eike und führte den Dialog mit folgenden Worten weiter: „Und Sie wollen mir dafür einen Vampir schenken? Also Herr Redfield Sie wollen mich doch wohl veralbern!“


Mit einer schnellen Handbewegung zur Nase, kniff nun Chris Redfield seine Nase zu. Er zeigte dem Doktor ein mittlerweile angefertigtes Selfie von der BSAA-Agentin und dem Vampir auf Instagram, welches unbekannterweise bereits durch Satoru Iwata geliked wurde.
Eike wurde bewusst, dass es sich wirklich um einen Vampir handeln muss, er stand auf und blickte aus dem Bürofenster.

„Soso, ich glaube Ihnen Herr Redfield, bringen Sie den Vampir bitte in die AlphCorp-Aufnahmestation für Asylsuchende und ich gebe Ihnen ihre gewünschten Spielereien! Wenn Sie mich in Mario Kart besiegen, winkt Ihnen noch ein kleines Goodie!“ sagte Eike im ernsten Ton und dachte bereits darüber nach, wie es cool es doch wäre, einen Vampir kybernetisch zu modifizieren oder gar zu klonen. Es wäre die langersehnte Lösung zur Eliminierung des Umbrella-Konzerns.

Okidoki“ lautete Redfields kurze Antwort auf Eikes Deal und er unterschrieb ein paar Formulare zur Abwicklung dieses Deals.



Eike schnippste nun dreimal und ein geheimes, sonderbares Licht füllte den Raum. Die beiden Verhandlungspartner schienen sich nun in einem anderen Teil der AlphCorp zu befinden und El Pikante stößt dazu.


Folgen Sie mir bitte Herr Redfield, aber halten Sie dabei Ihre Schnauze“ sprach El Pikante mit spanischem Akzent. Ohne ein Wort zu sagen, folgte Chris El Pikante quer durch die AlphCorp, nur Eike schien sich nicht zu bewegen.



Nehmen Sie Platz Herr Redfield, nehmen Sie bitte einen Joy-Con-Controller auf, aber halten Sie bitte Ihre Schnauze.“ so El Pikante. Offenbar befanden sich Chris und El Pikante in der Gaming-Area der AlphCorp. Stumm nahm Chris Redfield einen Sitzplatz ein und bemerkte, dass auch Eike, Kim-Kevin und eine bislang unbekannte Person Platz genommen haben.

Wir klären das nun wie echte Männer!“ verkündete El Pikante ganz theatralisch, aber wer war die unbekannte Person? Chris verspürte jedenfalls eine kühle, ominöse Aura von dieser Person ausgehen.


// Ich würde dann mal sagen, der Risen darf fortfahren! Viel Spaß :Pinky neu:

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Samstag, 10. Juni 2017, 15:21

Ein paar Stunden vorher...


Endlich geschafft. Heute wollte der Arbeitstag scheinbar gar nicht mehr enden. Frohen Mutes aufgrund des Feierabends und vor allen Dingen des Wochenendes begab sich Jun auf den Weg in seine Unterkunft, die seit einiger Zeit sein Zuhause war. Wenn man das denn so nennen konnte, denn je mehr neue Gesichter sich dort einfanden, desto mehr kam es einem Irrenhaus gleich. Auch der heutige Tag machte da keine Ausnahme, denn kaum kam Jun am Unterkunftsgelände an, wurden auch schon zwei Bewohner von der Polizei abgeführt. "Die haben sich wegen einer Zigarettenschachtel gekloppt. Wegen Zigaretten!", beschwerte sich ein anderer Mitbewohner auf Anfrage Juns. Also wieder der übliche Wahnsinn.

Vielleicht kann er sich wenigstens heute in Ruhe den Film anschauen, den er sich gestern ausgeliehen hatte. "From Dusk till Dawn", irgendwas mit Vampiren. Jun begab sich in sein Zimmer und zog seine Schuhe aus. Mit seinem Einzelzimmer hatte er wirklich Glück im Unglück, denn wenn er sich mit einem der Krawallunken auch noch ein Zimmer teilen müsste, hätte er wirklich das schlechteste Los gezogen. Aber auch so war diese Bleibe auf Dauer keine Lösung, denn wer will schon gerne irgendwo wohnen bleiben, wo gefühlt jeden Tag der Punk abgeht? So hatte er sich seinen Neuanfang nicht vorgestellt.

Jun wollte gerade die DVD auf den Tisch legen, da fiel ihm ein Zettel ins Auge, der am Morgen noch nicht dort lag. Ein mulmiges und zugleich genervtes Gefühl durchfuhr ihn. Wieder eine Drohschrift des sich Ahmed schimpfenden Mitbewohners, dass Jun doch endlich die Finger vom Alkohol lassen solle, weil er sonst des Teufels sei? Seit dieser Unhold sich hier einfand, versuchte er das Alphatier zu spielen. Mehrmals drohte er, er würde Jun dafür richten. Er schwor das bei "Allah". Wer immer das auch sein mochte.

Aber nein, die Botschaft stammte definitv nicht von ihm, denn auf dem Zettel fand sich ein weiß-rot-farbiges Symbol und darunter noch handschriftlich der Zusatz "01:00 Uhr". Was hatte das denn nun zu bedeuten? Ein Streich eines anderen Mitbewohners? Oder irgendwas anderes? Jun überlegte kurz und ihm fiel urplötzlich ein, dass er dieses mysteriöse Symbol schon einmal irgendwo gesehen hatte. Na klar, auf der Wundheilsalbe! Aber des Rätsels Lösung war das noch lange nicht. Wollte man ihm eine Belohnung zukommen lassen, weil er diese Salbe gekauft hatte? Jun konnte sich einfach keinen Reim darauf machen. Aber damit wollte er sich auch nicht weiter beschäftigen, denn er schob die DVD in den Player und wollte einfach nur den Feierabend ausklingen lassen.

Ein paar Stunden später, es war nach Mitternacht und die Lichter wurden schon lange gelöscht, lag Jun schlaflos im Bett. Diese Nachricht lies ihm keine Ruhe. Was könnte sie bedeuten? Auf jeden Fall würde um die angegebene Uhrzeit irgendetwas passieren. Jun beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen. Er zog seine Schuhe an und kramte unter der Matratze seine Zoraki 906 hervor. Nur für den Fall der Fälle. Er hoffte inständig, dass er sie nicht einsetzen müsste. Zwar hat er sich vom Verkäufer das Wichtigste erklären lassen, aber dennoch wurde er damit nicht ganz warm.

Nachdem er alles Nötige eingesteckt hatte, kletterte er über das Fenster nach draußen. Hoffentlich blieb er unentdeckt, denn die Security hatte nach 22:00 Uhr eine Ausgangssperre verhängt. Aber es war scheinbar weit und breit niemand zu sehen. Jun schlich auf den Hof und hielt Ausschau nach Personen. Ein paar Minuten nichts als Stille. Ab und zu mal ein entfernt vorbei fahrendes Auto. Jun drehte sich kurz um, nicht dass sich jemand anschlich. Langsam aber sicher kam er sich ziemlich dämlich vor. Als er sich wieder umdrehte, stand wie aus dem Nichts eine Person mitten auf dem Hof. Jun erschrak und richtete sofort die Waffe auf das Individuum.

"Sie können das Ding wieder runter nehmen. Hätte ich was im Schilde geführt, dann würden Sie es schon lange merken", sagte die Person. Genauer gesagt, ein Mann. Jun wollte sich davon nicht beirren lassen, sondern hielt die Pistole weiter auf ihn. "Wer auch immer Sie sind, machen Sie keinen Unsinn! Ich werde schießen, ganz bestimmt!", drohte er. Der Mann machte ein paar Schritte auf Jun zu. So langsam konnte Jun erkennen, was für eine Person er da vor sich hatte. Der Mann war recht groß, hatte blondes Haar, trug eine dunkle Sonnenbrille und einen langen Ledermantel. Jun versuchte auszurechnen, wer das sein könnte. Auf jeden Fall keiner der Mitbewohner und auch niemand, der mit ihnen zu tun haben könnte. "Ich sehe, Sie haben meine Nachricht erhalten und sind ihr auch nachgekommen. Das ist schon mal ein Anfang", sagte der Mann gelassen. "Ich komme mal direkt zur Sache, weil wir hier draußen im Dunkeln stehen. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, mein Name lautet Albert Wesker und ich habe Ihnen einen Job anzubieten."

Jun begann die Waffe zu senken. "Ich habe schon einen Job und mit dem bin auch zufrieden", entgegnete er. Wesker lächelte hämisch. "Ich bitte Sie. Jeden Tag diese Monotonie und dann noch dieses Loch, in dem Sie ausharren müssen. War das Ihre Vision, als Sie sich auf den langen Weg hier her machten?" Jun war verunsichert darüber, wie viel der Mann offenbar über ihn wusste. "Was für ein Job soll das sein?", wollte er wissen. Wesker beantworte die Frage umgehend. "Wissen Sie, ich sehe in Ihnen viel Potenzial. Ich suche nach fähigen Talenten, die mir bei einer großen Sache helfen könnten. Und Sie wären eines davon." Eine große Hilfe war das für Jun nicht. "Und wenn ich Nein sage? Was hält mich davon ab, Sie fortzujagen?"

Wesker wurde etwas ernster. "Das hier ist mehr ein Angebot, das Sie gar nicht ablehnen können. Ich weiß, wie Sie sich hier eingeschlichen haben. Was denken Sie, was los wäre, wenn Ihr kleines Schauspiel auffliegt?". Der Unbekannte hatte ohne Frage seine Hausaufgaben gemacht. Wenn herauskäme, dass Jun gar kein Syrer ist, so wie er es bei der Ankunft behauptete, würde man ihn schlimmstenfalls zurück nach Hause schicken, und das wäre sein Ende. "Ich...muss darüber nachdenken", meinte Jun nur.

Wesker fuhr ein Grinsen über das Gesicht. Er wusste, dass er sein Ziel fast erreicht hatte. "Nachdenken ist keine Option. Ich benötige Ihre Antwort jetzt. Sie können natürlich auch schießen, aber das wäre ziemlich unklug. Erstens würden Sie die ganze Nachbarschaft aufschrecken und zweitens...ja, das würden Sie schon sehen." Jun begriff, dass Wesker alle Argumente auf seiner Seite hatte und nahm die Pistole herunter. "In Ordnung, Sie haben gewonnen. Was wollen Sie?" "Folgen Sie mir", antwortete Wesker.

Er und Jun machen sich fortan auf dem Weg zu Weskers Auto, welches er ein paar Ecken weiter geparkt hatte. Jun zog es vor, hinten einzusteigen. Gemeinsam fuhren sie zu einem Ort namens AlphaCorp. Nachdem Wesker den Wagen geparkt hatte, stiegen beide aus und machten sich direkt auf den Weg in das Gebäude. In einem Korridor wies Wesker Jun an, sich zu setzen. "Wir sind noch nicht dran. Drinnen läuft gerade eine, nun ja, Verhandlung."


// Ich würde mal sagen, jetzt können auf Risen warten.

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Samstag, 17. Juni 2017, 19:01

Wo bin ich? Und warum weint Hulk?“ Alexey wusste nicht was vor sich geht. Vor einer Stunde noch war er irgendwo am Kanal am Wodka saufen und Hardbass tanzen und jetzt befindet er sich in einem großen Zimmer voller Spielkonsolen und der größten Videospiel Sammlung die er je gesehen hatte. „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben das Rennen gewonnen!“.
Alexey drehte sich nach links und sah einen Cyborg der ihm zum Gratulieren die Hand reichte. „Vielen Danke Mr…ehm“. „Zeus Hodolski! Sehr erfreut!“. Zeus Hodolski zeigte auf den Mann mit dem 1,2m Bizeps der gerade weinend auf dem Laminat Boden herumrollte. „Und das hier ist Chris Redfield, Held der BSAA und Überlebender von Racco…Och Mr. Redfield, muss das jetzt sein? Es ist nur ein Spiel.“. Redfield weinte daraufhin aber nur noch stärker „I – Ich wollte aber geewinnneeeeen. Ich wollte, ich wollte, ich wollte!! Jetzt bekomme ich das Goodie niiiicht.“. Zeus-Hodolski und Alexey zeigten sich schwer beeindruckt von seinem Argument. „Och Chris! Würde es Ihnen besser gehen wenn wir Ihnen ein Erdbeereis bringen?“. „Mit Streusel?“ fragte Chris. „Mit Streusel“ antwortete ihm Zeus-Hodolski.


Alexey war nach wie vor sehr verwirrt aber er erinnerte sich an einen sehr weisen Spruch den er mal von Wasili gehört hatte. „Du siehst Alexey, wenn du backst Kekse mit Kalaschnikov, dann Kekse backen schneller wegen Angst.“. Ok, der Spruch trieft zwar nur so vor Weisheit, aber er passt gerade nicht. „Mr. Zeus-Hodolski, können Sie mir sagen, warum ich bin hier und wie ich überhaupt bin hier gelandet?“. Zeus-Hodolski steckte sich den Finger aus der Nase und leckte sich die Lippen. „Nun, dem Autor dieses Posts fällt keine gute Begründung ein, warum Sie in der AlphaCorp gelandet sind, aber sagen wir einfach, wir haben Sie seit langer Zeit beobachtet und festgestellt dass Sie ein prima Kandidat dafür wären irgendwelche extrempolitischen Zombie Freizeit Parks zu infiltrieren. Passt das so?“ Jetzt machte alles Sinn dachte sich Alexey. „Bljat, ja man. Und was wir machen nun?“ fragte er.
Wir werden uns einen Haufen Scheiße namens Alucard ansehen“. Sie betraten einen dunklen Raum der an einen Kinosaal erinnerte. Kaum dass sie sich setzten, öffneten sich bereits die Vorhänge und tatsächlich, da war es. Hinter der großen Scheibe lag ein richtig dickes Stück Kot und darüber blinkte ein Schild wo „Alucard“ drauf stand. Nachdem sie den Kot einige Stunden lang studiert haben, stürzte Kevin-Kim ganz verschwitzt in den Saal. „lol, mister Redfil, so 1 dumme Bitch mit 1 Contäina will mit ihmen reden, XD yolo.“. Chris machte einen Purzelbaum und sprang dann in die Luft und schrie “Jeaaah“. Alexey erinnerte sich an einen weiteren weisen Spruch von Wasili „Vertraue niemals ein Mann der Purzelbaum macht. So ein Mann ist wahrscheinlich Amerikanski Spion

Die Gruppe begab sich auf das Dach der AlphaCorp. Auf dem Helikopter Landeplatz befand sich ein großer Container der BSAA und auf ihm stand ein Emu. „Ist das ihre Tochter Mr. Redfield? Sie sagten doch es sei ein Emu.“ erkundigte sich Zeus-Hodolski. Tief bestürzt über dieses Missverständnis, machte Chris allen klar, dass Chloe Chambers kein flugunfähiger Vogel sei. „Jaja, Wasili hatte recht! Trau niemals ein Mann der Purzelbaum macht! Sie haben uns alle verarscht Redfield! Zuerst Sie sagen dass Ihre Tochter sei ein Emu und dann aufeinmal sie ist ein Emo! Was denn nun?“ warf Alexey dem Muskelmann vor. „Ich muss Alexey zustimmen Mr. Redfield. Was für Spielchen spielen Sie hier mit uns? Wollen Sie mir etwa unterstellen, ich würde den Unterschied zwischen einem Emu und einem Emo nicht kennen? Ihnen ist schon klar dass ich ein Doktor bin, oder?“. Chris verzweifelte und wusste nicht ob er es schlimmer fand, dass alle ernsthaft dachten dass Chloe Chambers ein Emu sei oder dass sie dachten dass sie seine Tochter sei. „Du wiederst mich an du Spionski! Wie konntest du nur Emu schwängern?“ sagte Alexey, ganz angewidert davon dass Chris anscheinend mit einem Vogel geschlafen hat. Auch Zeus-Hodolski zeigte sich schwer enttäuscht von Chris. „Seit ihr nun fertig oder was? Meine Fresse.“ Unterbrach Slainsoul die drei. Chris lief auf sie zu und umarmte sie. „Oh zum Glück bist du endlich hier! Erkläre den beiden doch bitte dass Du nicht meine Tochter bist!“. Slainsoul ergriff die Wut und sie trat Redfield richtig dick in die Eier. "Fass mich nie wieder einfach so an! Und du bist mein Vater! Sogar der Russenbengel und RoboCock sehen das so! Du bist erbärmlich!„. Alexey und Zeus-Hodolski traten hinzu und traten ihm auch nochmal richtig hart in die Eier. „So, das war zwar wirklich schön, aber ich würde gerne die Ware sehen. Man sagte mir Sie hätten einen Vampir für mich. Apropo Waren, Chris, da sie in Mario Kart verkackt haben bekommt Alexey das Goodie. Es handelt sich dabei um die einzige erhältliche Kopie des Pornos „Jill-Sandwich“. Außerdem ist auch ein Making of zu Resident Evil: Code Veronica XXX drauf. Naja, bekommt der Russenbengel es halt.“. Zeus-Hodolski holte die Blu-Ray aus seinem Bauchnabel und übergab sie Sowjetski. Jackpot Bljaaaaaat, dann brauche ich jetzt noch 20 Packungen Tempos und diese Wochenende wird Sajebis! Alexeys Wochenendplanungen wurden von einer Explosion gestört. Plötzlich war an der Stelle wo soeben noch das BSAA Logo ragte ein großes Loch, aus dem ein großer dünner Mann mit rotem Mantel und Zylinder heraustrat. „Jämmerliche Menschen. Dachtet Ihr wirklich Ihr könnt mich gefangen halten? Ich bin Alucard Ihr Wixxer!“. Alexey rannte auf Alucard zu, machte einen 5fachen Salto und trat Alucard richtig hart in die Fresse. Der Vampir stürzte zu Boden und Alexey machte den Hardbass Adidas Tanz auf seiner Brust. „Bitte, bitte habt Gnade!“ rief Alucard und Alexey erinnerte sich daran was Wasili immer gesagt hatte. „Wenn deine Gegner am Boden liegt und bettelt, dann du hast bereits gewonnen.“ Alexey wollte aufhören, aber er konnte nicht sofort stoppen. Es war unmöglich einen Gopnik der den Hardbass Adidas tanzt von einem Moment auf dem anderen zum Stillstand zu bringen. Er verwandelte sich immer in einen brennenden Kreisel des Todes wenn er den Hardbass Adidas tanzte. Als er schließlich endlich abgekühlt war, hatte Alucard aufgrund der Hitze bereits Hodenkrebs im dritten Stadium bekommen, aber das machte nichts, weil er sich ja früher oder später regenerieren würde. Zeus-Hodolski trat an den Vampir heran und musterte ihn. „In der Tat ein beeindruckendes Exemplar! Chris Redfield, da können wir Ihnen ja sogar fast verzeihen, dass sie ein Emu-Ficker sind. Aber nur fast.“ Zeus-Hodolski pfiff und gab zwei seiner Zwerge die Anweisung, den Vampir in die AlphCorp-Aufnahmestation für Asylsuchende zu bringen.

In der Aufnahmestation angekommen traff sie alle der Schock. „Wer hat die hier reingelassen?!“ schrie Zeus-Hodolski ganz erbost. Ein blonder Mann in schwarzer Lederkleidung, im Schritt zu eng wohlgemerkt und Sonnenbrille saß auf dem Bett welches für Alucard bestimmt war.
Chris´ Herz rutschte in die Hose. Nach all den Jahren war er also zurück. Wie konnte er auch davon ausgehen dass Wesker tot bleiben würde?
Wesker!“, „Chris!“, „Wesker!“, „Chris!“, Wesker!“, “Mimoun!!!
Ein dürrer, schwächlicher Mann mit Brille kroch unter dem Bett hervor. „Ich heiße Mimoun, aber Sie sprechen mit El Musif an, damit das klar ist!“…

// Ich denke hier ist klar, der Mimoun ist wieder dran. ;)
Sorry dafür dass ich so spät poste. War bis Dienstag unterwegs und die letzten Tage konnte ich wegen technischer Schwierigkeiten nicht posten.

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Samstag, 17. Juni 2017, 21:17

Mimoun erhob sich, klapprig, wie er nun mal war, vom sterilen Fußboden des Aufnahmezimmers. Seine Suche unterm Bett sollte erfolgslos geblieben sein – dieses Krankenhaus, oder diese Forensik, oder welchem therapeutischen Zweck auch immer dieses Geäbude letztlich dienen sollte, verfügte tatsächlich über keine religiösen Schriften. Normalerweise lag da doch immer eine Bibel in der Nachtkommode; während seines letzten Psychiatrieaufenthalts war Mimoun auf Anfrage sogar ein heiliger Qur'an bereitgestellt worden. Aber was sollte er auch großartig erwarten – je näher man der NWO auf die Pelle rückte, desto ausgeprägter bekam man wohl ihre absolute Gottlosigkeit zu spüren.

Seine zugegebenermaßen bissige Vorstellung beim Steroidenmonster (so in etwa hatte Mimoun sich übrigens immer Reiner Wingel in seinen Träumen ausgemalt – also, optisch, jetzt), das da mit einer wahren Gefolgschaft seltsamer Leute im Schlepptau aufgeschlagen war, blieb gänzlich unerwidert. Der Mann schien bloß Augen für Herrn Wesker zu haben ... Als sei man sich seit langem wohlbekannt! Ein Freundschaftsverhältnis schien da allerdings keinesfalls vorzuliegen; der Blonde fletschte sogleich die Zähne, der Muskelmann trat einen ausladenden Schritt näher – und ehe Mimoun sich's versah, nahmen die beiden Streithähne Stirnkontakt miteinander auf und spien sich, wutgeweiteter Nüstern und pulsierender Halsschlagadern, wehende Anschuldigungsstürme entgegen, wechselweise mit speichelbenetzten Drohungen und haarsträubenden Beleidigungen garniert.

"Guten Tag", warf Mimoun schließlich äußerst unschlüssig in die Runde, die da augenscheinlich aus einem feschen Satanistenfräulein, einem unscheinbaren Kinesen, einem der hiesigen Anstaltsmitarbeiter und einem asozialen Jogginganzugträger bestand. "Sie entschuldigen mich für einen kleinen Moment, ich muss Wudu machen. Es ist Zeit für das Asr-Gebet!", erläuterte er bündig, trat hinüber zum Waschbecken, das nebst Spiegel im Zimmer verbaut worden war, und begann in aller Ruhe, die religiös vorgeschriebene Waschung zu vollziehen. Nach dem Herunterkrempeln seiner Micky Maus-Söckchen, die Mama noch letzte Woche im Lidl-Prospekt für ihn rausgesucht hatte, schwang er unter angestrengtem Ächzen sein knochiges Bein über das Porzellanbecken, sodass er seine Knöchel reinigen konnte.

Vom unterbrechungslosen Gezeter, das von Herrn Wesker und dem schlecht rasierten Stück Muskelmasse herrührte, ließ Mimoun sich dabei nach wie vor nicht beirren. Zielstrebig begab er sich sodann zurück zum Krankenbett, zog das Laken herunter und drapierte es dergestalt auf dem Boden, dass es sich behelfsmäßig als Gebetsteppich nutzen ließ. Zudem unternahm der nach alkohol riechende Adidas Fan inzwischen sowieso schon einen hehren Versuch, zwischen den beiden Aggressoren zu schlichten, indem er ihnen mit stark rüsselndem Akzent eine klärende Squattingsession anbot – was immer das für ein baphometischer Schwachsinn sein mochte – um die Wogen ein wenig zu glätten.

Zu dumm nur, dass Mimoun kein Qur'an-Exemplar hatte ausfindig machen können. Die Gebete hatte er sich allesamt noch nicht ordentlich draufgeschaft, er hatte da definitiv so seine Schwierigkeiten mit dem Arabsichen ... aber sei's drum. Ein dilettantisches Gebet war Allah wohl immer noch lieber, als gar kein Gebet. So neigte Mimoun sich denn über seinem Teppichsubstitut nieder, ganz wie ein knochiges, klappriges Huhn über der Körnerschale, und begann frohen Mutes, nach Gutdünken drauf los zu beten ...

"Allahuschäddailallahmashadduäschaddalaillallahrasullallahhuakbarschahaddaelnusramuhammadanaslanlöwenzahnaschaddu walhalllalaillahailallahwerdasliestistdoofallahuakbarmassaladuassalam!"

... Bis urplötzlich ein lautes Krachen ertönte und Mimoun erschrocken hochfahren ließ. Kreischend sprang er zur Seite – gerade noch rechtzeitig, um dem Gitter des Lüftungsschachts zu entgehen, das offensichtlich aus seiner Verankerung gestoßen worden und nun unmittelbar neben Mimoun niedergeklappert war. Unter gackerndem Gekicher kraxelte eine verquere Gestalt aus dem Schacht hervor, deren verrenkungsfreudige Extremitäten unproportional zum irgendwie gedrungen, ja, beinahe verkrüppelt anmutenden Körperbau wirkten. Irgenwo hatte Mimoun dieses Wesen schon einmal gesehen! Das war doch ... unmöglich!?

"Kopfnuss Kalli!"

Völlig entgeistert deutete Mimoun auf den hässlichen Krüppelzwerg, der sich unterdessen auf dem Lüftungsschachtgitter niedergelassen hatte. Das war er – die rechte Hand von Reiner Wingel! Der Mann, der Mimouns armer, alter, herzkranker Mutter ein verfrühtes Ableben vorausgesagt hatte!

"grüß gott und hallo, bisch du 1 wasch echte muslim vong allahu snackbar her?", fragte er arglos – dieses Spielchen konnte er sich getrost sparen!

"Jetzt wirst du bezahlen, du hedonistisches Schwein! Argh!!"

Mit krächzendem Kampfgeschrei stürmte Mimoun auf seinen verdutzten Widersacher los, dem es gerade noch so gelang, zur Seite zu springen – Mimoun rempelte stattdessen die seltsame Teufelsanbeterin um, die da so unnütz im Weg gestanden hatte. Keine Zeit, sich zu entschuldigen – Mimoun rappelte sich wieder auf, fixierte Kalli giftigen Blickes.

"looool was für hodonistisch? komm doch habibi, 1vs1 Rust, Noscope amenakoi! fang mich doch mit d1 fliegeteppich wennste kannst yaa!"

"Ich gebe dir deine eigenen Eingeweide zum Verzehr! Wuah!!"

Ein weiterer Angriff des frischgebackenen Moslems – dieses Mal hatte er die Kehle der Missgeburt zu fassen bekommen!

Erschrocken glucksend ging sie zu Boden; Mimoun stürzte ebenfalls. Das Resultat war eine wilde Rangelei am Fuße des Betts, in deren Rahmen sich die beiden gleichermaßen knochigen wie auch klapprigen Kämpfer gegenseitig mit mit Schlägen, Tritten und Kratzern maltretierten – und dabei Wesker und seinen Widersacher mit sich rissen! So prügelten sich statt Zweien nun schon Viere ... Und plötzlich bekam Mimoun die Kehle von Kalli zu fassen! Jetzt hatte er ihn, endlich war es so weit! Mit seinen letzten Leibeskräften fing Mimoun an, ihn zu wügen und seinen Kopf wiederholt gegen den Boden zu knallen.

"Rufen Sie die Polizei Neustadt an der Aisch! Neustadt an der Aisch! Frau M. hat die Anzeige aufgenommen, lassen Sie sich mit Frau M. verbinden! Auf keinen Fall abwimmeln lassen! Sagen Sie ihr, ich habe Kopfnuss Kalli festgesetzt! Kopfnuss Kalli!", schrie Mimoun dem unbeteiligten Grüppchen eindringlich entgegen – hoffentlich begriff wenigstens einer von denen das Gewicht seiner Worte!

"Hilfe! I bims k1 Kalli, i bims der Kevin-Kim! Mister Hodolski! Der shaizz muselmane tut handgreiflichkeiten vong terrorismus her executen, in unser 1ne facility! ich require d1 assistance asap! Swiggity-Swag what's in den bag! Hiiiiiiiilfe!"


// Hodolski, ich darf bitten. :)

Entweder oder – mindestens!
caput mortuum
كل من يقرأ هذا هو غبي

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ɹoɹɹƎ

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Sonntag, 18. Juni 2017, 14:32

Klassenfahrt

Raufend, schnaufende Geräusche füllten den Raum und die vier Streithähne ließen ihren Aggressionen freien Lauf. Stunden vergingen und alle Unbeteiligten haben sich köstlich amüsiert. Zwischendurch trat auch kurz Eikes sorgenvolle Tochter hinzu, verteilte aktuelle AlphCorp-Coupons, frisch zubereitetes Popcorn und natürlich den weltberühmten AlphCorp-Eistee. Dem ruhigen Kinesen haben die Snacks, wie auch den anderen am Konflikt Unbeteiligten, vorzüglich geschmeckt, doch er wusste im tiefsten Innern, irgendetwas müsse getan werden, um den weiter voran schreitenden Prügeleien ein Ende zu setzen.

Jun nahm Blickkontakt mit dem Doktor auf. Zeus-Hodolski reagierte sofort mit einer herzlichen Umarmung und flüsterte Jun im selben Atemzug ganz leise ins Ohr: „No homo!“. Anhand seiner Mimik konnte der scharfsinnige Akademiker jedoch erkennen, dass Jun sich nicht unbedingt nach einer Umarmung sehnte sondern nach einer effektiven Streitschlichtung.
Somit zwinkerte Zeus-Hodolski dem Kinesen zu und stampfte 5-mal, fast schon erdbeben-artig, mit seinen mechanisierten rechtem Fuß auf dem Boden.

Nur Eike wusste was jetzt passiert, griff sich ganz selbstbewusst in die Hose und zauberte einige Exemplare an Gehörschutz hervor. „Bitte verwendet diesen Gehörschutz! Nur so könnt ihr die nachfolgende Situation überstehen!“ gab der Doktor mündlich an Jun, Alexey und Redfields Tochter oder Nicht-Tochter weiter. Jun setzte sich unverzüglich den Gehörschutz auf, Alexey erst nach einer halben Flasche Vodka, nur Slainsoul weigerte sich und erwiderte mit folgenden Worten: „Päh, lieber würde ich an meiner eigenen Kotze verrecken als einen solchen ekelhaften Gehörschutz aufzusetzen!“ Sie warf den streng limitierten AlphCorp-Gehörschutz in einen bisher nicht entdeckten Müllschlucker, der sich rein zufällig auch im selbigen Raum befand.

Sichtbar enttäuscht schüttelte der Doktor seinen Kopf, wusste aber der Plan muss trotzdem durchgezogen werden. Die AlphCorp darf keine Vandalen tolerieren. Auch Eike setze sich nun seinen Gehörschutz ordnungsgemäß auf, als zeitgleich ein italienisch anmutender Jeansjacken- und Pinkkappen-tragender Typ aus dem Müllschlucker heraus krakeelte. Ja, er war es tatsächlich, der leibhaftige Pietro Lombardi! Slainsoul erkannte ihn sofort und eilte zu ihm für ein Autogramm, doch schon vorher begann Pietro ein Lied zu trällern.
Alle Nicht-Gehörschutz-Tragenden fielen um, wie Bowling-Pins, Pietro erhielt für seine Leistung einen Apfel und kroch wieder zurück in den scheinbar gemütlichen Müllschlucker.

Für einen kam jedoch jegliche Hilfe zu spät. Kevin-Kim konnte den Attacken des muslimischen Moslems nicht standhalten und gab noch ein paar letzte Worte von sich: Lel, Mr. Doc i bims tot, ihr seit huanzöne manhighmz“. Eike entsorgte Kevin-Kims Kadaver ohne eine Träne zu vergießen in dem Müllschlucker.
Alex war sichtbar beeindruckt von Eikes Kaltherzigkeit und gab ihm einen Daumen nach oben. Jun dagegen war weniger beeindruckt, doch er konnte den Kybernetik-Doktor noch nicht so recht einschätzen. El Pikante kam mit ein paar Schubkarren an und füllte diese mit reichlich Tequila. „Si, Eike Subkarren mit Tequila für Konservierung von dene Waschlappen da am Boden liegen““Si, Seniore Pikante, Mach doch bitte den Bus fertig!“ „Si Eike si“ „Si Pikante!“.

Bevor El Pikante den Raum verließ um einen Bus vorzubereiten, gab er Jun, Alex und Eike einen feuchten Händedruck. „Steht da nicht so nutzlos rum, helft mir die Teppichvorleger in die Schubkarren zu werfen“ wies Eike den Russen und den Kinesen an. „Werden die nicht aufstehen? Vielleicht verprügeln die uns wenn die wach werden!“ entgegnete Jun vorsichtig dem Doktor.
Nein, keine Sorge, Pietro macht das schon seit Jahren, 5 Stunden haben wir noch Zeit!“.

Die Schubkarren wurden beladen und Eike führte die Gruppe zu einem Bus. „Wo fährt der Bus hin?“ fragte der etwas nüchtern gewordene Alexey. Eike griff sich beherzt in die Hose, klamüserte ein paar Klabusterbeeren hervor, schnippte diese in eine nach Urin riechende Ecke außerhalb des unüberschaubaren AlphCorp-Komplexes und antwortete wie folgt: „Wissen Sie, die AlphCorp ist nicht mehr sicher. Kevin-Kim war ein Spitzel von Umbrella und nun ist er tot, Umbrella wird oder hat wohlmöglich schon weitere Spione in die AlphCorp infiltriert. Die jetzt noch einzig sichere Außenstelle der AlphCorp ist die Geheimbasis 08/15 hinter Fort Muhammad nahe dem Camp Crystal Lake. Dort fahren wir hin und wenn ihr artig seid gibts vorher eine Juniortüte!
Irgendwie vertraute Alexey dem Doktor, aber er war dennoch skeptisch, genauso wie Jun. Dennoch nahmen die beiden sowie Eike und El Pikante ihre Plätze im Bus ein nachdem sie den komatösen Rest vom Schützenfest verladen haben und die Fußnägel des Vampirs in Form gebracht haben.
Der Doktor wies dem japanisch-anmutenden Busfahrer die streng geheime Route an und rief einmal ganz laut auf „Heil, Sensei-Iwata“.

Die Busfahrt begann und Epileptiker-unfreundliche Neonlichter fluteten den Bus. El Pikante jonglierte mit den Fußnägeln des Vampirs herum, während Alexey dem Kinesen ein Schluck Vodka schmackhaft machen konnte.
Der mechanisierte Doktor wiederum legte einen kurzen Powernap ein nachdem er sich seinen Pikachu-Pyjama angezogen hat.

Plötzlich überschlug sich der Bus.
Die Partystimmung im Bus schien erstmal vorbei, denn draußen konnte man einen groß gewachsenen Mann mit Eishockey-Maske sehen, der zudem eine mit Blut getränkte Machete in der Hand hielt. Dr. Zeus-Hodolski kletterte aus dem Bus und fragte den Eishockey-Masken-Mann folgendes: Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen wo ich den nächsten McDonalds finde?“. Stumm zeigte der Maskenmann mit seiner Machete in Richtung Westen. Eike kniff sich mehrmals die Augen zusammen und fokussierte seinen Blick auf ein entferntes goldenes M und bedankte sich mit einer Ghettofaust bei dem unheimlichen Eishockey-Typen.

Der japanische Busfahrer verzeichnete währenddessen eine geöffnete Ladefläche des Busses und ein riesiger in Nebel getauchter Schatten trat hervor. Wer war die in Nebel gehüllte Person?



// Rudi next :happy:

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Dienstag, 20. Juni 2017, 19:25

Busunglücke machen nicht glücklich!




Nach einigen Sekunden konnte man einen roten Mantel und ein roten Zylinder im Nebel erkennen. „Der Vampir! Du hättest ihm härter eine über die Rübe ziehen sollen, El Pikante!“, sagte Eike zu dem pikanten Mann. „Hä? El Pikante? Aba ich wa der doch, der der Vampir auf Eier getreten is und Vampir kaputtgemacht hat!“, fauchte Alexey. „Ohh… Verdammt! Mein Schädel schmerzt immer noch. Wieso hast du mir so hart eine übergezogen, du dämlicher Idiot!“, brüllte der Vampir El Pikante zu.

Das ist nicht der Vampir, den diese Schlampe mit der Mutter eines Emus uns gebracht hat“, bemerkte Eike und teilte es der Gruppe mit. „Wer sind Sie und weshalb sind sie so angezogen wie unser Vampir?“ – „Das war alles Alucards Idde. Irgendwas wegen heikler Mission ohne Opfer und Ablenkungsmanöver. Ich weiß nur, dass er irgendwas in der AlphaCrop holen soll und das ohne Opfer. Fragt mich nicht wieso.“, den letzten Satz presste er durch ein erzwungenes Lächeln heraus, während er sich mit der Hand am Hinterkopf kratzte. „Ziemlich komisch, dass sie uns das alles mitteilen. Und wie heißen Sie jetzt?“ – „Für euch Captain Bernadotte. Und mitteilen tue ich euch das, weil es jetzt eh keinen Unterschied mehr macht, ob ihr es wisst oder nicht. Alucard wird mittlerweile schon haben, was er braucht und ihr seid über hunderte von Kilometer zu weit weg, um noch etwas zu ändern.". Der Chinese und der Russe zogen fast zeitgleich ihre Waffen. Der Russe selbstverständlich eine Kalaschnikow, wo auch immer der die hergezogen hat und der Chinesenmann zog eine pistolenähnliche Waffe. Ein Umbau, definitiv, dass konnte Cpt. Bernadotte schnell erkennen. Ob es jetzt aber eine Schreckschusswaffe oder Softair gewesen ist, bevor sie illegal umgebaut wurde, kann er ebenso wenig sagen wie welche Marke es ist. Dafür interessierte er sich nicht genug für Kinderwaffen. „Ey, noch en Ton un du un deins Hirn sin Matsch“, sprach dieser unterprivilegierte Russenbengel -während der Chinese still blieb -, obwohl er
höchstens auf seine rechte Hand zielen konnte, so wie er die Waffe hielt.
Ja, nein, Freunde. Das wird wohl nichts. Ich habe in meinem Leben noch zu viel vor, um heute den Löffel für so eine Nichtigkeit zu sterben. Ich schlage euch etwas vor: ihr legt eure Waffen vorsichtig zu Boden, ich spaziere hier weg, dafür dürft ihr jetzt weiter dorthin, wo ihr hinwollt und vor allem: ihr dürft weiterleben. Guter Deal, nicht wahr? Waffen zu Boden = weiterleben? Ich finde den Deal super.
Der Chinese zielte aus einer Entfernung von weniger als zwei Meter auf seinen Kopf und drückte ab, ein lautes PENG hallte durch den Wald. Bernadotte blieb reglos stehen. Schreckschusspistole, jetzt weiß ich´s ja, dachte er. „Du bist doch bescheuert! Du kommst schön mit uns mit, ohne zu metern und zu zetern, damit das klar ist!“, meldete sich jetzt der Chinese.
Ich glaube, ihr habt mich missverstanden.“, sagte er und hob die Hand. Mit einem Mal kamen aus allen Richtungen des Waldes rote Strahlen, die sich auf den gesamten Haufen aufteilten. „Ihr dürft weggehen, wenn ihr eure Waffen zu Boden legt. Andernfalls sterbt ihr alle miteinander.


Dr. Zeus-Hodolski meldete sich zu Wort „Also ich finde diesen Vorschlag super! Den sollten wir jetzt berücksichtigen, würde ich mal sagen und dann machen wir uns auf zur Basis 08/15. Ohne Opfer. Der liebe Herr in Rot geht seinen Weg und wir gehen unseren zu Ende. Deal.“, bestätigte er jetzt schnell, um die Situation hoffentlich entspannen zu können. Die beiden warfen ihre Waffen auf den Boden und prompt erlöschen alle Strahlen. „Das war jetzt zwar nicht langsam, aber so sei es. Eine schöne Nacht noch, wünsche ich Ihnen, meine Herren“, sagte er und verschwand im Nebel.



Währenddessen in der AlphaCorp


Der Plan scheint zu funktionieren. Sie haben Bernadotte gerade überwältigt und reisebereit gemacht. Aber weshalb tanzt der Russe so einen bescheuerten Tanz und beleidigt eine Standuhr? Alucard lief gerade durch den Flur des untersten Geschosses G7 herum – früher gab es wohl noch G8, zwischen 1998 und 2014, wurde aber wegen der fehlenden Kooperation und der Arschlöchigkeit des kooperierenden Unternehmens in Geschoss 8 zerstört.


Dank den Plänen, die er hatte, musste er nicht großartig suchen, immerhin kannte er sein gesuchtes Objekt nur vom Namen her. TXH5Kls0 – wer auch immer sich solch bescheuerten Bezeichnungen ausdachte: er war ein Idiot. Alucard blieb vor einem großen, zu schwerst einbruchgesicherten Raum stehen, den Raum, indem das Objekt angeblich liegen soll, als plötzlich ein uniformierter Mann um die Ecke kam. Mit erhobener Waffe sprach er sehr lautstark „HE! Runter auf die Knie, du Bastard, sonst blase ich dir deinen verfickten Schädel weg! WIRD´S BALD!“ – „Ist das der Raum indem sich Objekt TXH5Kls0 befindet?“, frug Alucard grinsend. „SIND SIE TAUB?! NOCH EINMAL WIEDERHOLE ICH DAS NICHT!“ – „Ist das nun besagter Raum? Ich habe heute noch etwas vor, von daher wäre es sehr nett, wenn sie ihren faulen Arsch bewegen würden und diese Türe öffnen könnten. Das wäre dann alles, das versichere ich Ihnen.“. Der Mann schoss mehrere Kugeln aus seiner Walther P99, er traf den rechten Arm dreimal sowie seine Beine und seine Brust. Doch Alucard ließ das völlig unbeeindruckt. „Jetzt werde ich gleich sauer. Und ich frage sicherlich nicht noch mal, also antworten sie gefälligst auf meine Frage: Ist das der Raum, indem sich Objekt TXH5Kls0 befindet?“. Der uniformierte Mann riss die Augen weit auf und fing an zu zittern. Das kann doch nicht sein?! Er steht und redet, als wäre nichts passiert – 15 Kugeln hat er in ihn reingeschossen und er fragt einfach weiter…
Dieses O-objekt… i-i-s-st viel.. viel-l zu gefä-ährlich, u-um es jemand-den zu ü-überla-ass-sen…“ – „Ich weiß. Deshalb hole ich es mir ja auch“, grinste er den Mann an. Alucard ging auf die Stahltüre zu und lief einfach weiter, bis er hindurch war. Er sah sein Missionsgegenstandund holte sein Handy raus und tippte drauf herum. „Ich habe es gefunden, Meister. Allerdings hat mich eine Wache bemerkt. Außerdem hat sie auf mich geschossen. Gib mir den Befehl, alle Anwesenden hier töten. Dr. Zeus-Hodolski ist mit ein paar anderen eh weggefahren, genau wie angenommen.“ – „Nein,
Alucard! Befehl ist Befehl und ich werde ihn nicht ändern! Dein Befehl lautet: infiltriere die AlphaCorp so unbemerkt wie möglich und stiel TXH5Kls0! Wenn du etwas stiehlst, wird die AlphaCorp es niemanden melden und es gibt kein Aufsehen – selbst nicht bei einem Gegenstand wie diesen. Aber wenn du dort alle abschlachtest, wird es spätestens morgen Abend in allen Nachrichten sein. Oder willst du dich meinen Befehlen widersetzen?!
“ – „Nein, Herrin, gewiss nicht. Aber es würde mehr Spaß machen, hier alle abzuschlachten. Ich komme mit dem Objekt zurück. Ohne Opfer.“, teilte Alucard mit, bevor er auflegte, sich das Artefakt nahm und ging.



Wieder im Wald



Als Captain Bernadotte den Hubschrauber ein paar Kilometer westlich bestieg und davonflog, sah er seine kurzen Weggefährten richtig südosten laufen. Dabei trugen Sie die Körper von ein paar Menschen.
Dr. Zeus-Hodolski blickte genau in seine Richtung, als könne er ihn sehen. Als wüsste er, dass er in einem Hubschrauber flog - er konnte seinen Blick schon fast spüren. Dann sah er ein Mädchen, nicht älter als 20, die nur üppig bekleidet war.


//Philippe z dran

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rudania« (21. Juni 2017, 15:27) aus folgendem Grund: letzter Satz als Nachtrag; Konvertierung


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Governor Ren

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Montag, 26. Juni 2017, 00:24

Familiendrama im Mekkes

Im Wald

Noch etwa einen halben Kilometer bis zum Mäkkes brach Slainsoul das Schweigen, das seit dem übertrieben dramatischen Auftritt von Captain Bernadotte (wer auch immer so bescheuert war und einen Vampir so nannte, dass man ihn mit einem Piraten verwechseln konnte) eingetreten war.
„Ist das euer Ernst? Ich hab vorhin so einen Vampir-Wichser mit nem Messer besiegt und nach Mordor transportiert. Und ihr ergebt euch einfach vor so einem?“
„Bleiben Sie ruhig, Frau Emu … ähm Chambers“, sagte Professor Zeus-Hodolski. „Der nette in Nebel gehüllte Herr hat uns ein vernünftiges Angebot gemacht. Daran gibt es nichts auszusetzen.“
Ja. Wir müssen uns ihm kampflos ergeben, während sein Kumpel Dracula Sie ausraubt, wogegen wir nichts tun sollen. Toller Kompromiss.“
Plötzlich erwachte Chris und schüttelte sich von Eike und El-Pikante die ihn trugen ab. Dann leuchteten die Augen unter der Sonnenbrille von Wesker und Jun und Mimoun ließen ihn erschrocken fallen.
Beide richteten sich auf, strauchelten wegen der Tequila-Schubkarre in der sie vorher gelegen waren, und erblickten sich gegenseitig.
„WES *Hicks* KER!“
„CHRIIIISSSSS!!!“

Mit geballten Fäusten taumelten sie aufeinander zu, wurden aber von Eike mit jeweils einer starken Hand an der Stirn aufgehalten.
„Sie beiden sollten sich erstmal zusammenreißen. Wir sind bald beim McDonalds. Dort können Sie Ihren Konflikt im Bällchenbad austragen“, schlug er vor.
„Das is kein *Hicks* verdammtes Spiel. Der Möchtegern-Heino wollte die gesaaamte Menschheit in Tentakelmonster verwandeln. Ich *Hicks* bring ihn um“, brabbelte Redfield.
„Ich wollte die Menscheit *Hicks* retten. Dass Steroidfield das aber nich kapiert, is ja klar“, lallte Wesker zurück.

„Slainsoul! Komm her, hilf mir den Bastard zu töten!“, rief Chris. Bedachte Slainsoul den Zustand ihres Captains, war sie sich jedoch alles andere als sicher, ob sie diesen Befehl befolgen musste. Vielleicht würde er es sich nochmal anders überlegen wenn er wieder nüchtern war. Obwohl … nein würde er wohl nicht. Er war ein Idiot, mit oder ohne Tequila intus.
„Baraka! Halt sie auf!“, rief Wesker seinerseits.
„Ich heiße MIMOUN AL MOUSIF! Respektieren Sie gefälligst meine Islam-Zugehörigkeit!“, entgegnete das dürre Männlein beleidigt, zog aber dennoch sein Taschenmesser und stellte sich demonstrativ Slainsoul gegenüber

„Wen sollst du ungeschminkter Clown eigentlich darstellen?“, fragte sie unbeeindruckt.
„Dass Sie aufgedackelte NWO-Emo-Tante mich nicht kennen würden, war mir klar. Ich bin Mimoun Al Mousif. Der Messias von Morgen, Diener Allahs und Anhänger der Lehren des heiligen Qurans.“
„Quran sagt mir nichts. Ist das son‘ Joghurt?“
„Joghurt? JOGHURT?! … DU HÄSSLICHE NWOLER-FOTZE! ICH SCHNEIDE DIR DIE AUGEN AUS DEM SCHÄDEL UND LESE DIR PSALMEN VOR; BIS DIR DIE OHREN BLUTEN UND DANN BRINGE ICH DICH IN DIE FORENSIK!“

Damit stürzte er sich schreiend auf sie. Doch Slainsoul war schneller und trat dem spargelschlanken Muslimen so heftig gegen die Brust, dass er Meterweit durch die Luft flog und gegen einen Felsen prallte, der daraufhin in Einzelteile zersprang.
„Wow, die Emu-Braut haben Power wie Rusev!“, kommentierte der russische Jogginganzugträger hinter ihr. Slainsoul ignorierte dies und wandte sich an den Professor. „Kann’s jetzt weitergehen?“
„Klar, ich habe die Beiden unter Kontrolle“, antwortete er, packte die beiden Streithähne an ihren Oberteilen und schleifte sie hinter sich her.
El-Pikante und Jun schnappten sich Mimoun, der wie durch ein Wunder überlebt hatte, doch verständlicherweise benommen war und irgendwelche wirren Sachen von Verschwörungen, Allah und einem gewissen Reiner Wingler vor sich hin brabbelte.


Fünf Minuten später, im McDonalds…

„Wir haben gerade eine Sonderaktion. Für eine Juniortüte, bekommen Sie einen Veggie-Burger gratis dazu“, verkündete die Kassiererin freundlich.
Schiebt euch euren Hippie-Müll in den Arsch. Ich will nen Big Tasty Bacon mit Cola und Fritten. Das war’s“, antwortete Slainsoul gereizt.
Nachdem sie ihre Bestellung bekommen hatte, ging sie zum Tisch an dem die anderen saßen und ihr Essen bereits in sich reinstopften. Nur Albert Wesker und Chris Redfield hatten ihre Nuggets und Fritten noch nicht angerührt. Sie saßen sich gegenüber und starrten sich über den Tisch mit ernsten Mienen an.

„Kriegt euch mal wieder ein, ihr Testosteron gesteuerten Deppen“, sagte sie und setzte sich neben Chris. „Erst nehmen wir die zwei Regenschirme mit ihren Zombie-Freizeitparks hoch, dann könnt ihr eure Kindergartenstreitigkeiten ausfechten.“
Du warst nicht dabei Slainsoul“, sagte Chris, ohne jedoch seinen Blick von Wesker abzuwenden. „Er hat unsere Einheit verraten, für eine geheime kriminelle Organisation gearbeitet die danach nie wieder erwähnt wurde. Und er hat Jill entführt, ihr eine Gehirnwäsche verpasst und sie vermutlich sexuell missbraucht oder auch nicht. Darüber streiten sich die Fans.“
„Du meinst die Frau, die du meiner Mom vorgezogen hast? Wow. Gut gemacht Wesker!“
Die Kleine kommt mir bekannt vor“, sagte Wesker. „Wer ist sie?“
„BSAA Corporal Slainsoul, zu Ihren Diensten, Mister. Aber falls Sie meinen Sklavennamen meinen: Chloe Chambers. Vermutlich Chambers-Redfield. So würde ich heißen, würde der da endlich zugeben, dass er mich gezeugt hat.“
„Zum hundertsten Mal: Ich bin nicht dein Vater“, knurrte Chris.
„Bist du dir sicher? Den Felsen hab ich vorhin sauber zerlegt. Vielleicht liegt das in den Genen.“
Jetzt drehte er sich zu ihr, und sah sie mit derselben Mimik an, wie zuvor Wesker.
„Ich.bin.nicht.dein.Vater!“

„Stimmt, das ist er nicht. ICH bin dein Vater“, sagte Wesker, mit einem Tonfall, als wäre es ganz selbstverständlich.
Slainsoul sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Meinte er das ernst? War das möglich? Immerhin hatte er ihre Mutter gekannt und sie waren beide bei den Raccoon STARS.
Chris wurde sauer, schlug mit der Faust auf den Tisch und brüllte Wesker an.

„Verdammt nochmal, Wesker! Wag es nicht! Diese Karte spielst du nicht aus! Die nimmst du schnell wieder vom Tisch! Darauf fällt hier Niemand rein!“
„Worauf denn reinfallen? Ich sage doch nur die Wahrheit“, sagte Wesker, unschuldig und scheinbar ehrlich entsetzt.
„Slainsoul, glaub ihm das nicht! Dieser Dreckskerl hatte nichts mit Rebecca! Im Gegenteil: er hat auf sie geschossen, ich war dabei! Die beiden hatten nichts miteinander!“
„Woher willst du wissen ob wir nichts miteinander hatten? Hast du uns gestalkt und auf die Fotos masturbiert, Chris?“, fragte Wesker grinsend.
„Das hört sich wirklich lächerlich an. So auf einmal aus dem nichts“, sagte Slainsoul. „Der Maybe-Dad-Club wird größer. Will vielleicht noch Jemand beitreten? Was ist mit Ihnen, Professor ZH?“
„Nein danke. Ich habe bereits drei wunderbare Kinder“, antwortete dieser und winkte ab.
„Mhm. Wie können Sie ohne Ihre untere Hälfte überhaupt Kinder zeugen?“
„Nun … das ist kompliziert.“

„Bitte lass es mich erklären“, bat Wesker sie.
Slainsoul sah ihn an. „Gut. Ich höre?“
„Rebecca und ich, waren nie wirklich zusammen. Es war nur ein Quickie, eine einmalige Sache.“, erklärte er. „Ich traf sie außerhalb vom Dienst, auf diesem Basketball-Platz und sie trug dieses sehr freizügige Sportoutfit. Wir kamen ins Gespräch, haben ein bisschen gespielt und dann ist es halt passiert. Ich wünschte, ich könnte dir was anderes erzählen, aber so war’s. Ich wusste nicht dass sie schwanger war und war zu beschäftigt damit, Uroboros voran zu bringen und dann hat JEMAND“, er schielte provokant zu Chris „mich auch noch umgebracht.
Und selbst wenn ich hätte da sein können – Du musst wissen, dass du nicht mein einziges One-Night-Stand-Kind bist. Ich hab noch eins, irgendwo in Spanien, und während dem Urlaub in Bangkok hab ich wahrscheinlich auch so einige gezeugt. Aber um ehrlich zu sein, hat mich nie wirklich interessiert, wie es meinen Kindern geht. Ich hatte Besseres zu tun. Aber jetzt wo ich dich sehe, tut es mir leid. Und ich hoffe ich kann das irgendwie wieder gut machen.“

Wesker legte seine Hand auf ihre. Wenn ein Kerl das tat, zog sie ihre Hand normalerweise zurück und trat ihm in die Eier. Aber er war ihr Vater … vielleicht. Nur vielleicht. Aber immerhin war er der Erste der bereit war, sich zu ihr zu bekennen.

„Slainsoul glaub ihm den Mist nicht“, sagte Chris und rüttelte sie an der Schulter. „Das ist alles erstunken und erlogen! Was glaubst du, warum er so viele Bastardkinder hat? Weil er die Frauen um den Finger wickelt, so wie dich jetzt. Er würde dir alles Mögliche erzählen, damit du dich gegen mich wendest.“
„Schon möglich. Aber was ist mit dir? Du würdest mir natürlich nicht alles Mögliche erzählen, damit ich dir helfe ihn in den nächsten Vulkan zu werfen, richtig?“, beschuldigte sie ihn.

„Chloe, heißt das du glaubst mir?“, fragte Wesker.
„Erstmal: Ich hasse diesen Namen. Und zweitens: ich entscheide mich vorläufig dafür, keinem von euch beiden Supermenschen zu trauen. Für’s Erste seid ihr beide Maybe-Dads.“, sagte sie und versuchte dabei ihren gelangweilten Ton beizubehalten. Doch langsam brach ihre Fassade. Nach Weskers emotionaler Rede ging in ihrem Kopf die Post ab.
Nein! … darf nicht … Gefühle … zulassen! Muss …. dagegen … ankämpfen!
Als sich eine Träne aus einem ihrer Augen löste, zog sie schnell ihr Messer und schnitt sich in den Arm.
Doch es reichte nicht. Die Gefühle waren immer noch da! Sie war emotional berührt. Bald würde sie Freudentränen weinen und ihrem neuen Vielleicht-Papa in die Arme fallen. Und irgendwer konnte das Ganze mit dem Handy filmen und auf Youtube hochladen. Dann war ihr Ruf als Goth im Arsch.
So weit durfte sie es nicht kommen lassen.

„Halt mal kurz, bitte“, sagte sie zu Chris und hielt ihm ihren linken Arm hin. Chris hielt ihn verwirrt.
„Ja okay, aber warum? Was soll das … ACH DU HEILIGE SCHEIßE!!!“, schrie er, als Slainsoul sich mit dem Kampfmesser die Hand abschnitt.
Slainsoul schrie und hielt sich mit der verbliebenen Hand den Stumpf, aus dem das Blut wie aus einem Gartenschlauch spritzte zu. Chris riss einen Fetzen von seiner Uniform und band ihr den Arm ab, während Wesker angewidert die abgetrennte Hand von sich stieß. Sie landete vor Alexey der sie ebenfalls von sich stieß, zu El Pikante der sie zum inzwischen wieder munteren Mimoun stieß. Dieser nahm die Hand stand auf und hielt sie demonstrativ hoch.
„Seht ihr?! Seht ihr?! Allah ist allmächtig! Er ist in sie geschlüpft und hat sie dazu gebracht! Die Ungläubigen werden bluten heißt es. Ihr Drecksäue, werdet alle bluten!“
Alexey untersuchte unterdessen seine teure Adidas Jacke nach Blutflecken und wischte sich erleichtert den Schweiß von der Stirn als er keine fand.
Doch Jun, der ihm gegenüber saß, schien die Szenerie gar nicht gut zu bekommen. Der Asiate wurde weiß im Gesicht, seine Wangen bließen sich auf und er erbrach sein Frühstück und den gerade verzehrten McChicken direkt vor sich und auf Alexeys Ärmel.
Der Russe sprang auf, betrachtete voller Entsetzen seine besudelte Kleidung und brüllte: „NEEEEIIIIN! Wieso? Jetzt ich mache Sushi aus dir, Gelbgesicht!“
Damit stürzte er sich auf den Tschinatsen und rollte mit ihm über den Boden. Aus irgendeinem Grund stürzte sich Mimoun mit einem lauten „Allahu Akbar!“ ebenfalls in die Schlägerei, gefolgt von El Pikante.
Die anderen Gäste waren längst panisch aus dem Fastfood-Restaurant geflohen und die übergewichtige puertorikanische Putze die herbeigeeilt war, stand ratlos mit dem Lappen in der Hand da und konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob sie zuerst das Blut oder das Erbrochene aufwischen sollte.
Doch Slainsoul bekam das alles nur noch verschwommen mit. Ihre Umgebung wurde dunkler. Sie sah Chris, sie sah Wesker, Darktounge, den Undertaker und schließlich ihre Mutter, die enttäuscht auf sie herabblickte und den Kopf schüttelte.
Dann wurde es dunkel …



„OSCHEIßE!OGOTT!OSCHEIßE!OGOTT“, machte Redfield panisch, während er und Wesker versuchten die Blutung zu stillen. „Warum sterben mir nur immer meine Leute weg? Wieso ich? WIESO ICH?“
„Nur die Ruhe Redfield, ich spüre noch ihren Puls. Weiter draufdrücken!“, sagte Wesker.
Professor Eike Zeus-Hodolski, der einzige im Restaurant, der nicht die Fassung verloren hatte, schob sich gerade den letzten Bissen seines BigMac in den Mund, stand auf, schritt in aller Ruhe zum anderen Ende des Tisches hinüber, hob die entfernte Extremität auf und scannte sie mit seinem Auge.
„Bedienung!“, rief er zum Tresen hinüber. „Wir brauchen hier ein paar Eiswürfel.“
Er wandte sich an Chris und Wesker. „Keine Sorge, das wird wieder. Das Teil kühlen wir schön und dann nähen wir es ihr sauber wieder an. Und selbst wenn’s nicht funktionieren sollte, dann bekommt sie halt so eine Prothese wie Luke Skywalker. Das wäre doch ziemlich cool.“
„Glauben Sie, sie wird durchkommen?“, fragte Redfield.
„Och keine Sorge. Ich glaube nicht, dass ihr Player sie sterben lassen oder so früh schon aussteigen will“, antwortete Eike lässig.
„Was?“, fragte Chris verwirrt.
„Was?“, erwiderte Eike mit derselben Verwirrung, als könnte er sich nicht daran erinnern, die vierte Wand durchbrochen zu haben.
Die Schlägerei zwischen den vier anderen Gruppenmitgliedern war unterdessen noch in vollem Gange…


// Ich war mir jetzt uneins, ob ich Alucard wieder reinbringen soll. Aber letztes Mal war's ja falsch. Deswegen vertraue ich dem Rudi mal, dass er den später von selber wieder zu uns führt und bitte nicht zu sehr aus der Reihe tanzt mit seinen Vampiren. ;)

als nächstes... Och ich weiß auch nicht, theoretisch könnte jetzt Jeder. Vielleicht möchte Sa!nt weil er bisher nur einmal dran war? *Push*
"Als Christus uns von der Auferstehung der Toten erzählte, ... da dachte ich, er hätte damit etwas anderes gemeint." - Hershel Greene, The Walking Dead

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Montag, 26. Juni 2017, 15:06

Während Wesker, Redfield und die anderen beschäftigt waren, verloren die vier Streithähne langsam aber sicher die Kräfte. Jun gelang es, sich loszureißen und verließ schnellstens das Restaurant. Draußen lehnte er sich erstmal gegen eine Wand und verschnaufte. "Ich weiß zwar nicht, was für ein tolles Abenteuer mir da versprochen wurde, aber darauf kann ich verzichten", dachte er sich, während drinnen lauthals gestritten wurde. Nicht nur die offensichtlich streitlustigen Personen, auch der Vorfall mit dem Vampir ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. War er doch bisher davon ausgegangen, dass sowas gar nicht existiert. Nein, weder mit Vampiren, noch mit Raufbolden wollte er auch nur ansatzweise zusammenarbeiten.

Drinnen wurde es ein wenig leiser, aber wieder reinzugehen wäre keine gute Idee. Jun entschied sich, erstmal draußen zu bleiben und sich einen Kopf darüber zu machen, wie es weiter geht. Zurück ins Heim kommt nicht in Frage, aber ziellos umherziehen bringt auch nichts. Währenddessen steuerte ein Auto einen Parkplatz direkt am McDonald's an. Ein recht verbeulter Lada Niva, der definitv schon mal bessere Tage gesehen hatte. Eine Person im Tracksuit stieg aus.

"Das darf nicht wahr sein, noch einer", dachte sich Jun. "Bljat, Ich komme zu spät, so ein Mist", sagte der junge Mann, während er durch das Fenster spähte. "Ich an Ihrer Stelle würde dort jetzt nicht hereingehen, da ging bis vor kurzem noch der Punk ab", rief Jun. "Einer meiner Jungs ist in Schwierigkeiten, da gehe ich jedes Risiko ein", erwiderte der andere. Er öffnete kurz darauf seinen Kofferraum und holte eine AK-47 hevor. "Wooow, ganz sachte!", rief Jun. "Was bist du denn für einer, dass du mir überhaupt Befehle erteilen kannst? Wer bist du?", schnauzte der andere. "Ich sollte mich auf Bitten irgendeines komischen Typen dieser Gurkentruppe da drinnen anschließen, aber das hat sich gerade erledigt", antwortete Jun. "Aachso. Ich dachte schon, du willst Alexej Schwierigkeiten machen". "Nein, das Theater ist durch. Sowohl diese komische Mission als auch die Keilerei da drinnen. Sie können das Teil also wieder weglegen. Am besten jetzt, bevor man uns noch sieht".

Alexey hatte den Lada bemerkt und kam zur Tür heraus. "Sanja, na endlich, das hätte ein wenig schneller gehen müssen", sagte er, ebenfalls immer noch recht erschöpft. "Och ihr gehört zusammen, na perfekt", stöhnte Jun darauf. "Ja, das Auto hat wieder gestreikt. Was ist das denn für einer?", fragte Sanja. "Ja, den hat Wesker angeschleppt. Keine Ahnung, wo er solche Leute auftreibt. Wir sollten uns eigentlich um eine Miss...." Jun unterbrach ihn. "Es gibt kein Wir mehr! Ich weiß bis jetzt immer noch nicht, um was es geht, ihr kloppt euch hier und dann tauchen auch noch beschissene Vampire auf! Es langt!" Sanja lachte. "Was, Vampire? Ist der voll?" "Nein, das stimmt. Wir sind vorhin einem begegnet. Knappe Sache, sag ich dir", antwortete Alexey. "Oookaay, hier läuft wohl einiges aus dem Ruder".

Während die beiden sich über diesen Vorfall unterhielten, begann Jun, sich auf den Weg zu machen. "Hey, wo willst du hin?", fragte Alexey. "Weiß ich noch nicht." "Du kannst doch nicht einfach draußen rumlaufen, während da ein Vampir lauert." "Wenn ja, hab ich was gegen ihn." "Yo, das hat auch was gebracht", lachte Alexey darauf. "Schau dich mal an, du solltest dir lieber ein paar Pflaster gönnen!" "Nicht nötig", meinte Jun und griff in eine seiner Westentaschen. Er nahm ein paar seiner Wunderkräuter ein, welche auch schnell Wirkung zeigten. Die kleineren Blutungen, die er sich bei der Prügelei zuzog, wurden rasch gestillt. "Bljat, was ist das denn für ein Zeug?", staunte Sanja. "Selbst entwickelte Heilkrautrezeptur", antwortete Jun. "Damit bekommt jede kleine Verletzung in den Griff."

Alexey und Sanja waren nach wie vor erstaunt. "Ach ja, ganz vergessen, ich wollte ja jetzt los." "Komm, sei nicht so nachtragend. War doch nur 'n Scherz", meinte Alexey und versuchte ihn, zum Bleiben zu überreden. "Eure Art zu scherzen gefällt mir so gar nicht." "Ach, bei uns in der Familie ist das so. Wir gehen wegen Kleinigkeiten in die Luft und ein paar Sekunden später ist alles wieder in Ordnung." Jun blieb trotzdem skeptisch. "Und wegen dem Vampir, gegen den kommst du so auch nicht an. Ich meine, das Teil da in der Tasche kannst du doch vergessen." Sanja schaltete sich ein. "Zeig mal her."

Jun gab ihm, mit einem kleinen bisschen Widerwillen, die 906, welche Sanja fortan begutachtete. "Hmm. Die Sollbruchstellen sind fast durch und im Verschluss hat sich ein Riss gebildet. Auf gut Deutsch: Da hat man dich ganz schön verarscht", stelle Sanja mit einem gewissen schadenfrohen Unterton fest, was Jun überhaupt nicht gefiel. "Ach, na super. Weist du was, ich schenke sie dir." "Lass mal, ich glaube nicht, dass man damit was anfangen kann. Weist du, du darfst dich nicht so veräppeln lassen. Das versucht man bei uns auch ständig."

Jun erzählte ein bisschen etwas über seine Erfahrungen als nebenberuflicher Händler. "So leicht haut man nicht eigentlich nichts über's Ohr. Aber von sowas hier hab ich keine Ahnung." "Wir umso mehr. Wir können dir ein bisschen was darüber beibringen. Oder sogar vernünftiges verkaufen. Nicht so einen Unsinn hier", meinte Sanja und deutete auf die schon fast am Ende angekommene Zoraki. "Aber hier in Deutschland ist das nicht so leicht. Und umsonst machen wir das auch nicht. Du musst uns dafür auch was bieten können." "Ja, wir haben immer großen Durst. Dagegen könntest du was machen", sagte Alexey und grinste dabei. Alle drei sahen ein gutes Geschäft auf sich zukommen.

Leider wurden diverse Planungen direkt unterbrochen, denn der Inhaber des McDonald's hatte wegen der Prügelei die Polizei gerufen, die auch direkt auf dem Parkplatz eintraf...

// Risen kann was daraus machen. :)

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Sonntag, 16. Juli 2017, 02:15

Der Polizeiwagen parkte auf dem Behindertenparkplatz. Ein blonder junger Mann stieg aus dem Wagen. Er sah ein wenig gay aus, wie aus einem Anime. Auf seiner blauen, für Polizisten ziemlich ungewöhnlichen, Uniform ragte das Logo des Raccoon Police Departments. Mit gezogener Waffe ging er den beiden Pennern und dem Kinesen entgegen. „Lassen sie alles fallen! Sie sind verhaftet!
Ein Jammer dass der Polizist nicht auf einen Kommunisten im Rage Mode vorbereitet war.
Du dreckiges Kapitalistenschwein, das Proletariat hat nichts zu verlieren als seine Ketten!“ schrie Sanja und feuerte die Kalaschnikow. Mit einem den Gesetzen der Physik trotzendem Rückwärtssalto begab sich der Anime-Bulle hinter seinen Wagen und nahm Deckung.
Sanja schrie weiter irgendwelche kommunistischen Phrasen und leerte ein Magazin nach dem anderen. Schließlich traf der schießwütige Rote den Tank und lies den Wagen in einer Explosion aufgehen.

Dieses Spektakel ging selbstverständlich auch an den Streithähnen im McDonalds nicht vorbei. „Der Jihad hat begonnen! Die Ungläubigen müssen sterben!“ schrie Mimoun und verpasste Dr. Zeus-Hodolski eine Kopfnuss, der gerade das Unglück hatte in seiner Reichweite zu stehen. „Ah, jetzt fängt der wieder mit seinem Islam-Scheiß an“ gab Slainsoul total genervt von sich und begab sich zu den beiden Russen und dem Koreaner. Mimoun rannte „Allahu Akbar“ schreiend hinterher und fuchtelte mit seinen dünnen Ärmchen umher. „Ihr dreckigen Ungläubigen, heute ist das Ende eurer NWO gekommen!“ schrie er Alexej ins Gesicht, welcher ihm selbstverständlich eine Kopfnuss verpasste. Mimoun wurde ohnmächtig und fiel zu Boden. Blut strömte aus seinen Nasenlöchern. „So bekämpft man Feuer mit Feuer!“ sagte Alexey. Wesker, Redfield und Zeus-Hodolski kamen nun ebenfalls raus. Hinter dem brennenden Bullen-Wagen kam etwas herausgekrochen. Es handelte sich dabei um den Polizisten, dem Sanja unbedingt die Lehren von Karl Marx beibringen wollte. „Halt stopp…Sie, ährgh, Sie sind verhaftet.“ Der blonde Gay-Bulle stand auf und kam wie ein besoffener angeschwankt. „Redfield du Idiot!“ rief der blonde Bulle. „Kennedy!“ entgegnete Chris ihm. „Was bist du eigentlich für ein idiotischer Truppenführer? Dein Russe da hat meinen Wagen komplett demoliert. Wäre ich nicht einer von Capcoms Lieblingen, hätte ich mir um mein Leben sorgen machen müssen!“. „Ey, der hat uns zuerst bedroht! Selber schuld!“ räumte Alexey ein. „Das war Selbstverteidigung. Der kam ja direkt auf uns zu.“ Fügte Jun hinzu.
Wie soll ich denn auf irgendwelche Russen und Kinesen mit einer Kalaschnikow vor einem McDonalds reagieren?!“ sagte Leon. „Mit Liebe und Herz aber no homo!“ schlug Alexey vor.

Meine Fresse, ist doch jetzt egal. McDonalds ist eh scheiße. Wie kommen wir denn jetzt zu unserem Ziel!?.“ Legte Slainsoul ein. Jeder stimmte diesem Vorschlag zu, außer Mimoun, der lag immer noch bewusstlos auf dem kalten Asphalt des Parkplatzes. „Leon, wir brauchen deine Hilfe. Wir befinden uns gerade auf einer äußerst wichtigen und streng geheimen Mission. Aber unser Vehikel wurde von so einem gruseligen Typen mit Eishockeymaske zerstört und jetzt stecken wir hier fest. Kannst du uns vllt. Einen Helikopter oder so klar machen?“ fragte Chris den Bullen. „Was für eine Mission denn? Oh sag mir jetzt bitte nicht, dass dein Trupp schon wieder ausgelöscht worden ist und dass du nun wieder irgendwelche Klone jagst.“ Seufzte Leon. Chris negierte Leons These und erzählte ihm die ganze Geschichte, von Weskers Wiederbelebung, von Blue und Red Umbrella, von extrempolitischen Freizeitparks und stellte Leon alle vor. „Maaan, ja gut, scheint doch etwas wichtiger zu sein. Nun gut, ich werde sehen was sich machen lässt.“ Sagte Leon.

Der Blonde entfernte sich von der Gruppe um in Ruhe mit seiner Dienstelle telefonieren zu können. Währenddessen kehrten Alexey, Jun und Sanja zu ihrem ursprünglichem Geschäft zurück während Chris und Slainsoul sich erneut darüber stritten, ob er denn ihr Vater sei.
Leon rief alle zu sich und erklärte ihnen wie es nun weitergeht. „Also, passt auf, ich konnte einen Transporthubschrauber organisieren. Allerdings müssen wir uns zu einem bestimmten Rendezvous-Punkt begeben. Dieser befindet sich bei der Paul W. Anderson Kathedrale. Das ist ca. eine halbe Stunde Fußmarsch. Am besten ist wir brechen jetzt auf.“ „Bljat, bei der langen Strecke muss ich mir erstmal 2 Shots trinken. Nur 5 Minuten!“ Sagte Alexey und begab sich in den Kiosk auf der anderen Straßenseite. Er passierte die Straße und betrat den kleinen Kiosk.

Dafür dass dieser Kiosk so klein und schäbig war, hatte er eine exzellente Auswahl von Wokda. Es gab Parlament, Three-Sixty, Russian Standard und viele mehr. Ach, einfach zu viel! Alexey konnte sich nicht entscheiden. Doch irgendetwas stimmte nicht. Die Flaschen vibrierten sanft. Aber das störte den Adidas-Liebhaber herzlich wenig und so setzte er seinen Einkauf fort. Doch die Vibration wurde heftiger. Inzwischen waren es nicht nur die Flaschen, sondern der ganze Laden bewegte sich. Suka! Er nahm sich einfach die Flasche Russian Standard und raste nach draußen.
Noch ehe er die anderen einholte, fiel ein Baum auf die Straße. Da kam etwas Großes aus dem Wald auf sie zu. Schließlich erwachte Mimoun durch das Beben endlich aus seinem unfreiwillgem Mittagsschlaf…

// Als nächstes darf der Merch wieder. :)

Ganz nebenbei bemerkt möchte ich mich für die massive Verspätung entschuldigen. Ich hatte letzte Woche wirklich sehr wenig Zeit zum schreiben. (Bewerbungen, die Phase ist jetzt aber zum Glück vorbei. Desweiteren Arbeit und dann war ich das komplette Wochenende kaum zuhause.) Diese Woche hatte ich zugegegebenrmaßen mehr Zeit und ich hätte schon Donnerstag richtig schreiben und veröffentlichen können, aber irgendwie fiel es mir ja dann doch sehr schwer. Ich will ja letztenendes nicht irgendetwas rausrotzen sondern schon etwas lesbares und mindestens akzeptables bringen. Beim nächsten Post werde ich sicherlich schneller reagieren.

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Freitag, 28. Juli 2017, 18:47

Das fischige Anderson-Kathedralen-Massaker

Obwohl Slainsoul eigentlich noch hätte ohnmächtig sein müssen, war sie aus unerklärlichen Gründen schon wieder bei Bewusstsein - wie ihr ja im letzten Kapitel lesen konntet.
Sie war auf dem Rücksitz der Russenkutsche zwischen dem Syrer der eher wie ein Koreaner aussah und dem Russen mit dem vollgekotzten Jokinganzug, der nach Erbrochenem und vergammelten Fisch roch eingequetscht, während quer auf ihren Beinen der noch bewusstlose Mimoun lag. Auf dem Beifahrersitz neben Sanja saß El Pikante, während Zeus-Hodolski mit einem futuristischen Skateboard-Dingsda hinter ihnen surfte. Chris und Wesker fuhren mit Leon in dessen Polizeiauto. Wahrscheinlich tauschten sie gerade Geschichten von früher aus. Über Raccoon City, Rockford Island und „ein Dorf irgendwo in Europa“ von dem jeder wusste, dass es in Spanien liegt.

Slainsoul fühlte sich seltsam. Nur eine Hand zu haben, war eine sonderbare Erfahrung. Wie musste es wohl Eike mit seinem kybernetischen Unterkörper gehen? Wie war das wenn man nicht mal pinkeln konnte, geschweige denn …
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Alexey den Mund öffnete und Geräusche heraus kamen.

„Wasili hat mal gesagt: „Jemandem dessen größter Feind er selbst ist, drück besser kein Messer in die Hand.“ Ich hab das nie verstanden. Aber jetzt raff ich es. Er meinte Emo-Tusse wie dich, die sich aus Selbsthass verfickte Hand abschneidet. Haha.“
„Du weißt aber schon, dass meine Hand nicht die einzige ist, die ich mit meinem Messer abschneiden könnte“, wies sie ihn zurecht.
„Hey Baby, war ja nicht so gemeint“, beschwichtigte er sie. „Lass uns am besten nochmal anfangen. Hallo ich bin Alexey Sovietsky, der sexiest Man der Kolbasi-Familie. Und abgesehen von deinem Teufelsblick, find ich dich echt heiß. Also wie wär’s, willst du vielleicht mal …“
„Nein.“
„nemnoge pizda! Lass mich doch ausreden erstmal.“
„Nein. Egal zu was. Will ich ne Nummer mit dir schieben? Nein. Will ich mit dir Eis essen gehen? Nein. Will ich mit dir angeln? Das wär zwar ne ziemlich bescheuerte Anmache, aber du riechst so, als könntest du die tatsächlich bringen. Auch dazu nein.“
„Ja aber … pass auf“, er hob belehrend den Finger. „Wasili sagt immer …“
Da unterbrach ihn Sanja. „Wasili sagt aber auch: Vorsicht vor Frau die schwarz trägt und sich selbst schneidet. Sie dir wird eher Wurst abbeißen, als zu lutschen.“

Alexey hielt inne, starrte Slainsoul verstört an und musste schwer schlucken. Da musste sie ausnahmsweise mal lächeln.
„Da hat euer Vaselini ausnahmsweise mal was Schlaues von sich gegeben.“
„Wasili“, korrigierte Sanja sie.
„Von mir aus“, erwiderte sie und rollte mit den Augen. „Was ist das eigentlich, diese Kolbasi-Familie? Ist das so ne Art Sekte oder n Altenclub?“
„Kolbasis sind der krasseste Shit dieses Jahrhunderts!“, erklärte Alexey voller Eifer. „Wir sind die Stalins von Gestern und die Crips von Morgen. Noch sind wir noch nicht so groß, wie wir hätten gern. Aber ich sag euch, sobald ich ihr Anführer bin, wird Kolbasi noch die neue Weltordnung!“
Das war das Stichwort, das Dornrösschen Al Musiff aus seinem Schlaf weckte. Er riss die Augen auf, schoss hoch und stieß sich fast mit dem Kopf am Dach.

„NEUE WELTORDNUNG?!“, schrie er auf. „Ha! Hab ich euch erwischt ihr kleinen Hurensöhne! Ihr gründet einen Scheiß! Ich, Mimoun werde euch aufhalten. Ihr werdet den heiligen Krieg verlieren, ihr … wohin fahren wir? IHR WOLLT MICH AUSLIEFERN! IHR WOLLT MICH IN DIE FORENSIK BRINGEN! NEEEIIIIN!“

Er beugte sich nach vorne und packte das Lenkrad.
„Hey lass das, verrückte Mongo! Wer hat dir geschissen ins Hirn“, schimpfte Sanja, während er mit Mimoun um die Kontrolle des Wagens rang.
„Ihr bringt mich nirgendwohin, das könnt ihr knicken!“, rebellierte Mimoun und riss weiter am Steuer. El Pikante rollte die Zeitschrift in der er eben noch gelesen hatte zusammen und schlug damit auf den durchgedrehten Deutsch-Islamisten ein, während er irgendwas auf Spanisch schrie. Die Passagiere auf der Rückbank konnten Sanja und El Pikante nicht unterstützen da sie durch das schlendern des Wagens permanent nach links und rechts gedrückt wurden.
Slainsoul war die Erste die bemerkte, dass sie die Kathedrale erreicht hatten und direkt auf deren Eingang zurasten.

„Vorsicht, Pissbirnen!“, alarmierte sie die Streitenden vor sich.
Jetzt sahen auch Mimoun, Sanja und El Pikante das näher kommende Doppeltor. Doch statt dass Irgendjemand geistesgegenwärtig auf die Bremse trat, schrien sie nur vor Panik und brachen kurz darauf mit Vollgas durch das Tor.
Der Lada fuhr durch die große Messe und kam erst zum Stehen, als er gegen den marmornen Opfer-Altar rammte.
Die Airbags federten den Aufprall für die Insassen ab. Sie stiegen aus und torkelten in der Kathedrale umher. Slainsoul schüttelte den Kopf. Alles war verschwommen. Ihr Stumpf tat noch immer weh und jetzt hatte sie auch noch Kopfschmerzen, weil der deutsche Islamist nur Scheiße anstellt und der Russe offenbar nicht wusste, was eine Bremse ist.
Ihre Sicht wurde klarer und sie erkannte das fünf Meter hohe Kruzifix, das vor ihr aufragte. Anders als in einer christlichen Kirche hing daran nicht Jesus mit einer Dornenkrone, sondern eine flachbrüstige Frau.
Mimoun tauchte neben ihr auf und starrte die Skulptur ebenfalls an. „Das ist keine Moschee, aber auch kein Gotteshaus. Was zum heiligen Mohammed ist das für ein Ort? Warum wird hier eine gekreuzigte Frau angebetet?“
„Aus welcher Höhle bistn du gekrochen? Das da ist Milla Jovovich. Wir sind hier in einer Kathedrale des Paul W.S. Anderson Kults, der den Schöpfer und die Hauptdarstellerin der Resident Evil Filme verehrt“, erklärte sie.
„Resident Evil Filme? Ich hab nur den ersten Teil gesehen. Und vielleicht mal den zweiten. Worum ging es da nochmal?“, erfragte er.

„Na das weiß Niemand, das ist ja die Scheiße! Die Filme waren fast genauso bescheuert wie alles was sich in DIESER Realität abspielt“, erklärte Slainsoul weiter.
„Deswegen mögen nur dumme Scheiß-Kiddies die nichts als Zombies und Action sehen wollen die Resident Evil Filme. Jeder ernsthafte Cineast hasst die Filme.
Der letzte Teil der Reihe war dann der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Als der ins Kino kam, war King Andy, der Herrscher von Cinetopia so angepisst, dass er die Verantwortlichen der Filme jagte und an sein Reittier, einen T-Rex verfütterte.
Eines Tages erwischte er auch Milla Jovovich, die Frau von Paul W.S. Anderson und ließ sie kreuzigen. Was mit dem Kack-Regisseur selbst passiert ist, weiß aber Niemand. Einige sagen, King Andy hätte ihn gefangen und lässt ihn in einer Zelle verrotten.
Es gibt aber auch Gerüchte, dass der Idiot irgendwo untergetaucht sein soll, eine Arme an Zombie-Sowjets zusammenstellt und heimlich Rache- oder Welteroberungspläne schmiedet. Die Anhänger dieser Religion glauben jedenfalls fest daran, dass er eines Tages wiederkehren und uns „erlösen“ wird.“

Jemand tippte ihr auf die Schulter. „Was? Ich erzähl dem Mimoun gerade etwas.“, sagte sie zu Jun und drehte sich um.
„Oh…“
Sie waren nicht alleine in der Kathedrale. Die Kirchenbänke waren voll besetzt. Größtenteils mit Teenagern, die Call of Duty T-Shirts, zu große Jokinghosen und schiefe Kappen trugen. Die Anhänger des Paul Anderson Kults starrten sie seit einigen Minuten entsetzt an, regten sich ansonsten aber nicht, und nun da die Eindringlinge sie entdeckt hatten, bewegten auch sie keinen Muskel.
„Wir sollten hier gaaanz langsam verschwinden“, flüsterte Jun.

Doch es schien schon zu spät zu sein. Ein J-Pop-Girl in der ersten Reihe öffnete fauchend ihren Mund und fletschte ihre Las-Plagas-Mandibeln. Ein junger Typ mit einem „Resident Evil – The Final Chapter“ T-Shirt und einer Wesker Sonnenbrille stand auf und deutete mit dem Finger auf sie.
„Sie haben unsere heilige Kirche entweiht! Bei der mächtigen Red Queen, tötet diese Ketzer!“
Darauf öffneten alle Gäste ihre Münder, würgten ihre Majini-Schlunde hervor und stürzten sich auf die Eindringlinge.

Slainsoul zog ihr Messer und machte sich bereit, dem ersten T-Virus Zombie, der aus welchem Grund auch immer ein Majini-Maul hatte – weil die ja eigentlich mit einem Virus infiziert sind, der durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, und keinen Parasiten den sie einem damit einpflanzen könnten – das Hirn zu durchbohren.
Währenddessen holte Sanja seine AK aus dem Auto und begann in die Horde zu ballern, Mimoun holte sein Schweizer Taschenmesser raus und Alexey aktivierte das Auto-Radio und begann erneut im Beat mit Armen und Beinen um sich zu fuchteln. Jun zog seine Billig-Pistole und drückte den Abzug, die Waffe gab allerdings nur ein unbefriedigendes „KLACK“ von sich und zerfiel nun endgültig in ihre Einzelteile, da entschied er sich, stattdessen hinter dem Gothic-Girl Deckung zu beziehen.

Dem Ersten der ihr zu nahe kam, rammte Slainsoul ihr Messer in die Stirn, einem zweiten rennenden Zombie von links schnitt sie ins Bein, worauf dieser sich bückte und an die Wunde fasste. Ihr wurde die Option angezeigt, ihm einen hohen Tritt zu verpassen. Sie bestätigte, trat dem Zombie so fest gegen den Schädel, dass dieser in einer Blutfontäne explodierte und alle Infizierten die hinter ihm standen, von dem kopflosen Körper umgeworfen wurden.
Noch einer kam auf sie zu gerannt, worauf Slainsoul mit ihrem linken Arm ausholte um ihm einen Haken zu verpassen. Erst als sie nach vorne schnellte, fiel ihr wieder ein, dass sie momentan gar keine linke Hand hatte. Ihr Stumpf landete zwischen den Parasiten-Mandibeln, die daran saugten. Ein widerliches Gefühl, wie sie bemerkte. Sie rammte ihm ihr Messer in den Kopf und zog sich mit Jun weiter zurück.
Es waren zu viele. Lange würden sie das nicht mehr durchhalten.
Plötzlich kollabierte die Decke und ein Popokarimu (zweiter Endgegner aus RE5) mit einer Greifzange anstatt eines Stachels am Schwanzende flog durch das Dach herein.
„Oh Scheiße, jetzt sind wir gefickt Alter!“, rief Alexey, während er auf den Silikontitten einer Zombie-Prostituierten herumtrampelte.

Das Popokarimu kam brüllend auf sie hinabgestürzt und Slainsoul bereitete sich schon darauf vor, gleich wieder ihre kopfschüttelnde Mutter vor ihrem inneren Auge zu sehen, als die BOW plötzlich von etwas gerammt und gegen die Wand geschleudert wurde.
Es war Eike Zeus-Hodolski.
„SONIC POWER!“, brüllte er und begann mit einem blauen Streifen hinter sich durch den Saal zu flitzen und einen Zombie nach dem anderen umzunieten. Sanja schoss währenddessen auf die nicht gepanzerte Unterseite des Popokarimus, das kreischend auf der Seite lag.
Nun trafen auch Chris, Wesker und Leon ein. Chris packte sich einen der Infizierten, hob ihn hoch und warf ihn auf drei andere. Wesker schlug mit Kobrastößen und Nilpferdtritten um sich, während Leon nur ungläubig dastand und sich an den Kopf fasste.

„Slainsoul!“, rief Chris und warf ihr seine Beretta zu. Sie fing die Pistole in Zeitlupe aus der Luft und feuerte dem nächstbesten Majini .. ähm Zombie … ähm Las-Plagas-Zombie … ach scheiß drauf, Was-auch-immer-Infizierten eine Kugel in den Kopf.
Eine Seitentür wurde aufgebrochen und ein drei Meter großer Henker mit Nägeln im Körper und einer riesigen Axt kam herein. Er schwang seine Axt nach Mimoun, welcher sich kreischend zurückzog. Slainsoul feuerte auf ihn, bis er in die Knie ging.

„Chris!“, rief sie um dem BSAA-Captain zu signalisieren, dass es Zeit für einen Aufwärtshaken war.
„Oh yeah jetzt wird gepunched!“, schrie Chris und rannte auf den Henker zu. Doch ein schwarzer Schemen überholte ihn und blieb vor dem geschwächten Henker stehen. Albert Wesker rammte dem Henker seine Faust in die Brust und riss ihm das noch pochende Herz raus, worauf dieser in sich zusammen sackte. Er grinste Chris provokant an.
„Sorry, konnte nicht widerstehen“, sagte er und blickte verwegen in Slainsouls Richtung. Sie glaubte etwas zu spüren. Fand sie Wesker etwa … anziehend? Den Mann der womöglich ihr Vater war?
Würg!, dachte Slainsoul und ritzte sich ins Bein. Das war schon besser!
Die Zombie-Kultisten waren alle tot, die Kirche ein einziges Massaker. Ein Loch im Dach, Bänke verrutscht und umgeworfen, Einschusslöcher in den Wänden und überall waren Leichen und Pfützen voll roter Suppe. Für die meisten Normalos Würgreiz-erregend, aber für eine Goth wie Slainsoul…
Cooool, dachte sie, doch sprach es nicht laut aus.

„Verdammt, wie soll ich das hier nur meine Vorgesetzten beibringen? Seht euch diese Scheiße nur mal an“, schimpfte Kennedy.
„Was erklären? Wir haben platt gemacht Nest voll Parasiten-Zombie-Wichser. Wir sind Helden“, feierte Alexey.
„Nein, ihr versteht nicht, die infizierten Anhänger der Anderson-Sekte sind berechtigt sich hier aufzuhalten. Sie gelten als intelligente Lebewesen“, erklärte Leon.

„Na super! Zombie-Rechte“, stöhnte Slainsoul und verdrehte die Augen. „Es war bestimmt auch ihr Recht, uns anzufallen um sich an unserem menschlichen Fleisch zu ergötzen.“
„Das hier war Hausfriedensbruch und Vandalismus, also ja“, erklärte Kennedy. „Normalerweise sind sie friedlich und ernähren sich nur von frischen Pennerleichen, die von Krankenhäusern gespendet werden. Es sei denn natürlich, man provoziert sie irgendwie. Indem man zum Beispiel … naja ich weiß auch nicht, vielleicht VOLLES KARACHO MIT EINER KARRE DURCH IHRE VORDERTÜRE RAST!?“

„Moment Mal, aber dieser Axttyp und die fliegende Monstrosität sind doch bestimmt keine intelligenten Wesen die irgendeinen Anderson anbeten. Was wollten die denn hier?“, erfragte Jun.
„Meine Fresse, Jun. Das hier ist Paul-Anderson-Territorium. Hier ergibt wenig überhaupt einen Sinn“, antwortete Slainsoul genervt.
„Ach Leon, Kumpel“, sagte Chris und schwang ihm einen Arm um die Schulter. „Du kriegst das schon hin. Erstatte einfach Anzeige gegen Unbekannt.“
„Das könnte dir so passen! Warum sollte ich dir denn schon wieder einen Gefallen tun, Redfield?!“, entgegnete Leon.
„Wann hat dich denn meine Schwester zuletzt besucht?“, grinste Chris.
„Jaja schon gut, ich mach’s ja Chris, alter Kumpel!“, sagte Leon plötzlich vollkommen freundlich und umarmte ihn brüderlich. „Jetzt kommt aber, raus hier! Geht zum Helikopter, fliegt zu eurem komischen Außenposten oder was auch immer und lasst euch hier in nächster Zeit am besten nicht mehr blicken“, sagte er und schob Chris zum Ausgang hinaus.

„Hoffentlich kommen wir dort jetzt auch mal endlich ohne weitere Zwischenstopps an. Ist ja nicht so, dass ich meine Hand gerne wieder zurück hätte“, nörgelte Slainsoul, während sie die Kathedrale verließen. Sie hielt inne, als ihr der Glaskasten neben dem Ausgang auffielt. Die Gravur im Schaukasten verkündete: „Achtung, echte Film-Requisite, der Münzen schießenden Schrotflinte aus unserem heiligen Werk „Resident Evil: Afterlife“!“
Tja, ein Blutbad hatten sie schon angerichtet, da fiel ein Raub bestimmt nicht mehr so ins Gewicht. Also schlug sie das Glas ein und nahm die Schrotflinte mit.

So stiegen die acht Nicht-Freunde in den Heli auf dem Landeplatz neben dem Gebäude und verabschiedeten sich von Sanja und Leon S. Kennedy. Als sie abhoben, beobachteten sie noch wie Sanja sich auf ein futuristisches Motorrad, das vor der Kathedrale geparkt war setzte … und kurz darauf einen Stromschlag bekam.
Sie verbrachten eine halbe Ewigkeit im Heli, in der sich Alexeys Mischung aus Fisch- und Kotzgestank in der gesamten Kabine verteilte. Irgendwann griff Eike zu seinem Smartphone und rief seine Frau an.
„Renate? Falls ich sterbe, wollte ich nur dass du weißt, dass ich dich liebe. … Weil die atembare Luft hier drinnen langsam knapp wird. Das stinkt nach Fischen, die sollte nichtmal ein Fisch essen! … Was? Nein, die Laugenstange auf dem Küchentisch gehört MIR! Niemand rührt die an!“
Schließlich erreichten sie ohne weitere Zwischenstopps den Außenposten der AlphaCorp. Endlich! Sobald das Gerät gelandet war, stolperten alle außer einem verwunderten Alexey hastig nach Luft schnappend auf den Landeplatz.
Hoffentlich ging es jetzt endlich mit der Haupthandlung weiter.


// Ja ich hab Merch vorher gefragt. Keine Sorge. :)

Das Geplänkel bisher war ja ganz lustig, aber so langsam sollten wir vielleicht mal mit unserer Mission anfangen. Dafür bräuchte es ein Briefing, Vorbereitungen usw.
Ich finde wir sollten noch einen separaten Thread für Absprachen erstellen. Für Sachen wie: Wer kommt als nächstes dran, wer will was machen, hat Jemand eigene Ideen die man mit einbringen könnte etc.

Keinen Schimmer wer als nächstes könnte oder möchte oder Zeit hat. Ich hätte als nächstes Merch gesagt, wie ursprünglich vorgesehen. Aber wenn er keine Zeit hat ... dann müssen wir drum verhandeln. :noidea:
"Als Christus uns von der Auferstehung der Toten erzählte, ... da dachte ich, er hätte damit etwas anderes gemeint." - Hershel Greene, The Walking Dead

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Sonntag, 13. August 2017, 09:34

Das Porträt Iwatas

Nach einer waschechten Odyssey hat die Rasselbande nun tatsächlich den Außenposten 08/15 der AlphCorp erreicht. Die Gruppe bemerkte, dass ein pompöses Kastell den Gebäudekomplex der AlphCorp überschattet. „Beim heiligen Propheten! Fort Muhammad du bist es tatsächlich! Allah noch nie war ich dir so nahe…“. Der klapprige Mimoun zückte, ohne schuldhaftes Verzögern, seinen Gebetsteppich und begann schnurstracks Quran-Verse zu zitieren.
Ungeachtet von Mimouns meditativer Gebetseinheit, begab sich der Rest der Truppe ins Innere des abgelegenen AlphCorp-Außenpostens, denn draußen wüteten fiese Graupelschauer.


So, und nun Herr Doktor?“ gab der wissbegierige Jun von sich. „Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich muss mal ganz dringend kacken. Diese Erschütterungen im Bus haben sich negativ auf meinen kybernetischen Darmtrakt ausgewirkt. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch für eine Weile in meinem Gewächshaus aufhalten, solang ihr nichts kaputt macht.“ Jun nickte während der vertrunkene Russe mithilfe eines stark alkoholhaltigen Rülpsers den gesamten Eingangsbereich vernebelte. Dr. Zeus-Hodolski verließ die Gruppe, um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden und El Pikante evakuierte die Verbliebenen, fernab von Alexey, zum Gewächshaus.


Ey was los? Wartet mal auf den Baba!“. Vergeblich versuchte der Russe den Rest der Truppe in dem dichten Nebel wiederzufinden. Doch eine verschwommene Silhouette zeigte sich in dem nebligen Eingangsbereich. „STAAAAARS“, so schallte es aus dem Nebel und bereits kurze Zeit später detonierte ein Raketensprengkopf nur wenige Meter neben Alexey. „Boah alter, deine Mutter Stars, ich bums dich kaputt in den After!“ erwiderte Alexey nachdem er durch die Explosion ans andere Ende des Raumes rollte. Dort bemerkte der noch halbtrunkene Russe eine Itembox, die er neugierig öffnete.
Zu seinem Bedauern fand er darin keine Waffe, dafür aber eine Packung Bifi, Batterien und Plutonium. Nicht zum ersten Mal stand Alexey vor einer solch brenzligen Situation, da erinnerte er sich an Sanjas Worte beim vorletzten gemeinsamen Vodka. „Musst du mischen Bifi und Vodka für Kraft wie Spinat-Popeye“.
Schiet! Vodka ist leer.“ Etwas benommen rollte der Russe noch etwas weiter im Nebel umhüllten Raum umher.


In der Zwischenzeit semmelte der mechanisierte Akademiker seelenruhig ein paar dicke Fladen in die für ihn eigenst entwickelte Toilette. Jedoch wurde bei der letzten Toilettenreinigung kein 12-lagiges Klopapier aufgefüllt sondern nur minderwertiges 8-Lagen-Klopapier. Wut entströmt entludt der Doktor ein nicht zu überhörendes und zeitgleich melodisches Löwengebrüll, was selbst den noch außerhalb befindlichen und mittlerweile durchnässten Mimoun mitten aus seinem Gebet riss.
Mit gereiztem Anus schoss der Akademiker wortwörtlich durch die Decke.


Die restlichen Genossen ließen sich währenddessen im Gewächshaus nieder. Wesker und Chris stolzierten Hand in Hand durch das Gewächshaus und suchten geeignete leicht entzündliche Pflanzenteile, um ein gemütliches Lagerfeuer herzurichten. Slainsoul ließ sich von El Pikante an den einarmigen Banditen im Gewächshaus einweisen, der mit einem mechanisiertem Arm als Hauptgewinn die verstümmelte, junge Dame reizte. Und Jun? Ja, der knabberte an ihm vertraute Bambusrohre, obwohl er eigentlich keinen Hunger hatte, bis schließlich sein Interesse durch eine ungewöhnliche AlphCorp-Maschine geweckt wurde.
Ähm Herr Pikante? Was ist das denn da?“ „Si Seniore. Das is der Fussionator 3000. Specielle Massine für Fusionen von Lebewesen. Ich demonsstrier Ihnen mal Herr Asia-Mann.
El Pikante kramte in seinem Haupthaar die Fußnägel des zuletzt getroffenen Vampirs hervor und warf sie in den Fusionator 3000.
Unwissend von der vielseitigen Flora im Gewächshaus entzündeten Wesker und Chris Fliegenpilze für ihr Lagerfeuer. Nachdem auch beide ausgiebig die Ausdünstungen des Lagerfeuers inhalierten, kam Wesker auf eine sonderbare Idee. „Hey Chris, ich wette du traust dich nicht in diese andere Dimension dort hinten zu springen.“ (Der Fusionator 3000 wirkte auf Chris und Wesker, wie eine Art Portal in eine andere Dimension) Lachend gab der muskelbepackte Chris von sich: „Hihi hoho! Ach Albert das sagst du doch nur, weil du dich selber nicht traust, du Weichei!
Sichtbar verärgert stieß der Sonnenbrillenträger den Muskelprotz gegen den einarmigen Banditen und vollführte einen Hechtsprung in das vermeintliche Portal, dem Fusionator 3000.
Etwas verdutzt schauten sich Jun und Pikante an und warteten die Situation geduldig ab. „Boah was bist du für eine dämliche Pissbirne von einem Vater? Ich hätte fast den Hauptgewinn gehabt“ verkündete die Wut durchtränkte Dame in der Runde, als ihr nutzloser Vater gegen den einarmigen Banditen geschleudert wurde und trat ihm nochmal beherzt in die Magengegend. Der gezielte Tritt gegen Chris, ließ ihn Falafelbällchen ausspucken, die er scheinbar kürzlich verschluckt oder halb verdaut hatte.


Der mechanisierte Doktor hat sich mittlerweile beruhigt und begab sich auf die Suche nach einem für ihn geeigneten Händedesinfektionsmittel, um noch vorhandene Fäkalkeime an seinen Händen zu beseitigen. Ein paar Räume weiter stieß er auf einen Springbrunnen, der scheinbar mit dem Lieblingshändedesinfektionsmittel des Kybernetik-Doktors, zirkulierte. Beherzt steckte Dr. Zeus-Hodolski seine Pranken in den Brunnen.
Eine Explosion erschütterte Eikes kurzen Moment von purer Lebensfreude und riss ein riesiges Loch in die Wand. „STAAAAARS!“ „Vodka!“ Diese Geräusche machten den stellvertretenden AlphCorp-Leiter Eike einerseits neugierig und andererseits erbost, da er davon ausgeht, dass wieder irgendwelche Schnappsleichen regen Vandalismus in der AlphCorp betreiben.
Dr. Zeus-Hodolski durchquerte das Loch und stellte einen alkoholhaltigen Nebel fest, der ihn dazu zwang sein rechtes Auge als Wärmebildkamera zu verwenden.
Nun konnte Eike die Vandalen ausfindig machen und knöpfte sich erstmal den nach Vodka rufenden und scheinbar asozialen Bengel vor.
Moment! Dich kenn ich doch?! Was fällt dir ein Eigentum der AlphCorp zu beschädigen? Vandalismus wird in Mordor mit Gliedmaßenverstümmelung bestraft…“ Während der Doktor weiter über Strafen redete, schlabberte Alexey an den noch mit Händedesinfektionsmittel befeuchteten Händen des Doktors und biss in seine kürzlich gefundene Minisalami.
Energie ließ den gesamten Körper von Alexey durchströmen, regelrecht erstrahlen und seine Haartracht türmte sich hoch, obwohl er keine Haarstyling-Mittel verwendet hat. Der Russe transformierte sich in einen Super-Saiyajin, was selbst den nicht leicht zu beeindruckenden Doktor, erstaunte.
STAAAAARS!“ schallte es erneut im Nebelraum und eine weitere Explosion bahnte sich an. Ein Porträt Iwatas fing Flammen.


Irgendwo ganz woanders und zu einem anderen Zeitpunkt.
Guten Tag! Was darf es denn sein, der Herr?“ „Sehr zuvorkommend. Geben Sie mir alle!
Wie alle? Ich kann Ihnen nicht ganz folgen.“ „Geben Sie mir alle Rügenwalder Streichwürste.
Wirklich alle? Die Pommersche ist ja auch ganz lecker wissen Sie…“ „Ich will alle Rügenwalder Streichwürste. Nichts anderes.
Nervös zitternd packte die zierliche, einäugige Bedienung alle Rügenwalder Streichwürste in einen halbherzig geflochtenen Korb. Der in einem roten Mantel gekleidete ominöse Kunde verschwand.
Er ritt auf einen vierbeinigen Gefährten dem Sonnenuntergang entgegen mitsamt seiner Rügenwalder Streichwürste.


Was wird im nebligen Eingangsbereich der AlphCorp passieren? Was hat es mit dem Fusionator 3000 auf sich? Wird der einarmige Bandit eine wichtige Rolle spielen? Warum war das Porträt Iwatas nicht feuerfest? Und was hat bloß der Vampir mit den Streichwürsten vor?




// Wer möge, der solle fortfahren :Pinky neu:

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Freitag, 1. Dezember 2017, 09:37

Freitag der 14.

Irgendwo im mongolischen Mörön streifte ein festlich gekleideter, vampirischer Reiter vorbei an den Jurten der Einheimischen, entlang des Pfades der mythischen Morgenröte. Während dieser beschwerlichen Odyssey winkten ihm umjubelnde Fabelwesen zu und erfreuten sich über die mitgebrachten Streichwürste, die der vampirische Wurstgourmet großzügig an die quirligen Kreaturen verteilte. „Salut meine Freunde, alles klar? Salut!“ wiederholte der Vampir im Minutentakt und drückte mit einem breiten Grinsen im Gesicht, jeder ihm über den Weg laufender Kreatur eine seiner Streichwürste in die Hand.
Tage vergingen, noch immer begegneten ihm zahlreiche wursthungrige Fabelwesen auf seinem schier endlosen Streifzug zum legendären Berg „Otgon Tenger Uul“, ganz am Ende des Pfades der mythischen Morgenröte, doch sein für Menschen unvorstellbar großer Vorrat an herzhaften Streichwürsten, würde auch noch für weitere exotische Expeditionen genügen.

Nach 41 Tagen erreichte der reitende Streichwurst-Vampir schließlich Otgon Tenger Uul, dort wurde er bereits von Frank Rosin erwartet.


An einem entlegenen Ort, fernab der Mordor’schen Zivilisation, erstreckte sich der sagenumwobene und streng geheime Außenposten 08/15 der weltweit agierenden AlphCorp. Kuriose Gegebenheiten ereigneten sich an diesem mysteriösen Ort, doch die nachfolgende Geschichte setzt dahingehend neue Maßstäbe. Eine Gruppe tollkühner Helden, die sich zur Abwendung einer androhenden Apokalypse zusammengeschlossen haben, erreichte mühsam den besagten Außenposten, doch sie waren nicht alleine.
Ein Teil der Gruppe befand sich in dem Gewächshaus des Außenpostens, um eigentlich weitere Überlegungen und Pläne auszutüfteln, stattdessen ereigneten sich ein paar Missgeschicke.

Die verärgerte und vermeintliche Tochter des Redfields stand in einer Lake voll mit Urin, denn als sie ihren vermeintlichen Vater, niemand geringerem als Chris Redfield, einen beherzten Tritt in die Magengegend zufuhr, da ging der muskelbepackte Chris zu Boden, spuckte einige Falafelbällchen aus, kauerte weinend vor sich her und nässte sich schließlich ein.
Ungeachtet der ekligen Situation und trotz leicht durchnässter Schuhe setzte die zielstrebige Slainsoul ihre Mission fort, den Hauptgewinn am einarmigen Banditen für sich zu gewinnen und ließ den Muskelprotz am Boden liegen.
Aufmerksam beobachtete Jun wie eines dieser Falafelbällchen in Richtung des Fusionators rollte und schließlich den Verschmelzungsprozess der lizensierten AlphCorp-Maschine vollendete.
Auch wenn El Pikante sich bemühte diesen Prozess zu unterbinden, so hielten ihn ein paar rutschige Bananenschalen davon ab und schließlich ertönte ein nicht zu überhörender und von David Guetta produzierter Sirenen-Remix im Gewächshaus, als Signal für den erfolgreichen Abschluss der Fusionierung.
Oh nein, nichte sson wieder!“ sprach El Pikante mit beklemmender Stimme und zeigte mit seinem rechten Zeigefinger auf den Fusionator. Jun, Slainsoul und Chris schauten auf das sonderbare Gerät und richteten ihren Blick auf ein unglaubliches Wesen.
Ein riesiges mit Gliedmaßen und einem Gesicht bestücktes, Sonnenbrille tragendes, ebenso wie ein roten Mantel und Zylinder tragendes, Falafelbällchen, quetschte sich mühselig aus dem Fusionator heraus.
Sichtbar erstaunt fielen den Anwesenden die Kinnladen hinunter und Chris sabberte sogar ein wenig, bis dann das neue Geschöpf seine Hand hebte.
Rote Zielmarker visierten die Anwesenden an bis dann der Falafel-Hybrid sein Haupt niederlegte.
Was zur Hölle ist das?“ fragte eine sichtbar verwirrte Slainsoul in die Runde. „Eine Kreuzung aus dem Manteltypen im Wald, Wesker und einem Falafelbällchen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe“ antwortete der scharfsinnige Jun, während El Pikante Chris davon abhielt das fusionierte Wesen anzuknabbern. „So nun zu dir Chris, ich habe die Wette gewonnen.“ Entgegnete das sonderbare Geschöpf und zuckte mit seinen kurzen Ärmchen. Chris wusste nicht recht, was er antworten sollte und schaute etwas hungrig das Falafelwesen an.
Sichtbar verärgert erhob das fusionierte Wesen erneut sein Haupt und nun fixierten sich alle roten Zielmarker auf den Schädel vom Herrn Redfield.

Plötzlich wird die Tür des Gewächshauses schwungartig aufgerissen. Es ist Mimoun! Mental gestärkt durch seine kürzlich stattgefundene Gebetseinheit, ruft er folgendes: „Allahu.. äh.. wir haben keine Zeit zu verlieren, Barakka! Mohammed der letzte Prophet hat zu mir gesprochen und verlangt, dass wir uns umgehend zum allerheiligsten Otgon Tenger Uul begeben, sobald eine sprechende Halal-Mahlzeit erscheint!“ „Halal? Was willst du denn jetzt?“ „Bitch fresse! Bevor ich dir meinen Sack in den Mund presse!
Oh ollah seniore Mimoun, bei Otgon Tenger Uul ist doch sso ein Tesstgelände von de böse Red Umberella oder war es Blue Umberella?"

Als Mimoun das Gewächshaus betrat, blieb die Eingangstür einen Spalt offen.
Während Mimoun versuchte die Gruppe von seiner Vision zu überzeugen, so kroch langsam der dichte Nebel des Eingangsbereichs in das Gewächshaus des AlphCorp-Außenpostens. „Ähm Leute ich möchte euch ja nur ungern unterbrechen, aber ich glaub wir sollten vielleicht wirklich verschwinden.
El Pikante erinnerte sich, dass man nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Otgon Tenger Uul erreicht, demnach evakuierte er als äußerst erfahrener Gefahrenschutzbeauftragter der AlphCorp die wuselige Truppe gefahrenlos durch einen geheimen Guerilla-Ausgang aus dem AlphCorp-Komplex zum Bahnhof des gegenüberliegenden Kastells.


Doch noch weitere Personen befanden sich im Gebäude des AlphCorp-Außenpostens. „Nein! Nicht du Iwata! NEIN!“ Dr. Zeus-Hodolski versuchte das in Brand geratene Porträt Iwatas zu retten und kramte hektisch in seinen Hosentaschen. Zu seinem Glück befand sich eine Handkanone mit unendlich Munition, die er kürzlich von einem Händler in Spanien erworben hatte, in der Tasche. Nur leider verhalf ihm diese protzige Wumme nicht zur Brandbekämpfung.
Ich habe gehofft, dass diese Situation niemals eintreten mag, aber die Situation erfordert drastische Maßnahmen!“ „Doc? Was los digga hilf mir mal!“ Der mechanisierte Doktor eilt mit dem Porträt in der Hand in Richtung Gewächshaus und schenkt den restlichen Anwesenden im Eingangsbereich des Außenpostens keine weitere Aufmerksamkeit.

Neben dem Akademiker, der nun den Eingangsbereich offenbar verlassen hatte, befanden sich noch ein russischer Super-Saiyajin und eine bislang unbekannte und STARS-rufende Kreatur.
Unwissend von seinen neuen Fähigkeiten, wirbelte der Russe mit seinen Armen herum, die nun kleine Lichtblitze quer durch den Eingangsbereich feuerten.
Boah! Krasser scheiß, fehlt nur noch Vodka, Bljad.“ Alexey stellte zudem fest, dass sich der Nebel im Raum langsam verzog.
STAAAARS!“ Ein im schwarzen Mantel gehülltes Ungetüm ergriff den Russen mit seinen Tentakeln und schleuderte diesen im Raum umher, bis sich der Russe fluchend zur Wehr setzte.
Der allmählich ernüchterte Russe erinnerte sich an Wasilis Gedicht: „Spürst du die Energie in dein‘ Händen, kannst du jedes Battle beenden!“ Daraufhin erwiderte er „Nimm das Biatch!“ und formte mit seinen Händen einen Energieball, den er auf die Kreatur feuerte.
Der Russe hat sich dadurch von den Tentakeln der Kreatur lösen können und voller Freude darüber startete er eine kleine Breakdance-Session.
STAAAARS!“ das erboste Ungetüm stapfte durch die mehrschichtigen Wände des Außenkomplexes, hinterließ aber okkulte Waffenteile im Eingangsbereich, bevor es die Flucht ergriff.

Eike, mitsamt des immer noch brennenden Iwata-Porträts, im Gewächshaus angekommen, pflückte eine rote Zwiebel und platzierte diese auf neben einen stumpf anmutenden Schneidewerkzeug auf dem Boden. Kniend begann er die Zwiebel zu schneiden. „Heil Iwata!“ rief der nun weinende Doktor und sammelte seine Tränen in einen Treibstoffkanister. Einen Fetzen des Porträts konnte er schließlich mit seinen Tränen retten. Verbittert und schluchzend hielt sich der mechanisierte Akademiker den noch übrig gebliebenen Fetzen an seine Brust. „Sensei Iwata, Lehrmeister und Freund, bitte gehe nicht!
Eine vertraute japanische Stimme verkündete eine frohe Botschaft. „Konnichiwa Eike-San, trauere nicht, Nintendo wird weiterleben! Erfülle die Prophezeiung Miyamotos und eliminiere die abtrünnigen Nintendo-Mitarbeiter auf dem Otgon Tenger Uul!
Ein Stück Papier und eine in roter Tinte getränkte Feder schwebte nun vor Eikes Augen. „Eike-San, bitte unten unterschreiben.“ Eike Zeus-Hodolski willigte ein und unterschrieb. Anschließend begab er sich mit einem lauten „Heil Iwata!“ zum Bahnhof am Kastell und traf die restliche Truppe.

Hm welche Zug müssen wir nehmen, si? Polarexpress oder Orientexpress? Oder war es American Express?“ Der geografisch bewanderte Jun verwies auf den Polarexpress, doch Chris und Captain Falafel-Wesker appellierten für den gemütlicheren Orientexpress.
Wenige Sekunden später hielt bereits der Orientexpress an dem Kastellbahnhof, der laut Fahrplan aber eigentlich hätte schon zwei Stunden früher kommen sollen.
Die Gruppe stieg soweit in den Orientexpress ein. Der Eisenbahnschaffner Flowrian begrüßte seine neuen Fahrgäste ganz herzlich, selbst den fusionierten Falafelklops, nur vor Mimoun machte er Halt.
Hallo! So gekleidet dürfen Sie leider nicht mitfahren, mein Herr.“ Gab Eisenbahnschaffner Flowrian von sich und zeigte mit seiner Hand auf ein Verbotsschild für Lidl-Produkte.
Das ist ja wohl eine Frechheit! Ich werde Sie anzeigen!“ entludt der vor Wut schäumende Mimoun und fuchtelte wild mit seinen Händen. „Code Veronica, Zugriff!“ flüsterte Eisenbahnschaffner Flowrian in seinen Hemdkragen.
Eine sehr korpulente, mit Flecken an der Kleidung behaftete und große Frau stieß Sekunden später auf den Eisenbahnschaffner Flowrian und Mimoun. Auf ihrem Namensschild war der Name Veronica zu erkennen. „Was tun Sie mir an? Lassen Sie mich los, ich werde sie alle anzeigen!“ Veronica packte Mimoun am Hals und ließ ihn außerhalb des Zuges los. Nach Luft krächzend lag Mimoun nun erstmal auf dem Boden des Bahnhofgleises. „Alles einsteigen! Der Orientexpress fährt ab!“ rief Eisenbahnschaffner Flowrian als dann der Zug losfuhr.

Die restliche Gruppe hat sich im Zug verteilt und gemütliche Sitzplätze eingenommen.
Schönen guten Abend zusammen! Es ist Freitag der 14. Dezember, ich darf sie recht herzlich begrüßen an Bord des Orientexpress, mein Name ist Thomas Tuchel, ich bin ihr Lokomotivführer und wünsche Ihnen eine gute Reise!“ „Good evening ladies and gentlemen! It is Friday the 14th and welcome on board of our Orientexpress, my name is Thomas Tuchel, I am your Lokomotivfuhrer and I wish you a nice stay. “Bonjour mes madames et monsieurs! Il y a un croissant de 14 ans, oui merci, Thomas Tuchel Lokomotivfuerér.” “Konnichiwa Honda Mitsubishi Kobe-Podolski-San Thomas Tuchel Lokomotivführer-senpai.” Ertönten mehrere Durchsagen im Zug.


Nächster Halt, Brokeback Mountain!” (und auf diversen anderen Sprachen). Eike schlummerte friedlich in seinem Nintendo-Pyjama im Schlafabteil des Zuges. Der Rest der Gruppe schaute sich mal im Speisewagen, nach einem nährstoffreichen Snack, um.
Ein ominöser Mann mit einer eisernen Faust bestellte einen Toast Hawaii ohne Toast.


// Ich war mal so frei weiterzumachen :Pinky neu:

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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:02

Perfekt! Nun bin ich auch wieder motiviert! :)

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Montag, 18. Dezember 2017, 13:12

Perfekt! Nun bin ich auch wieder motiviert! :)
:zZz

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