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Sander Cohen

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Freitag, 1. November 2013, 20:27

Las Plagas: Organisms of War

„Las Plagas: B.O.W. Top-Secret File“ (im Westen auch bekannt als „Las Plagas: Organisms of War“) ist ein Kurzfilm der 1K-Studios in Zusammenarbeit Capcom Japan, Sony Entertainment und dem japanischen CG Motion Picture Unternehmen Digital Frontier. Er dient als erweitertes Stand-Alone in Erzählform, das sowohl originale Inhalte (aus Resident Evil 4) sowie ausgewählte Clips aus dem Film (Resident Evil: Degeneration) zeigt. Dabei handelt es sich um einen Bericht, bei dem es um den Einsatz von B.O.W.’s (Bio Organische Waffen) in der ostslawischen Republik geht. Der Bericht ist von dem Wissenschaftler Dr.William Gibson verfasst und an den Direktor einer unbekannten Organisation adressiert.

Max: Wir müssen uns beeilen, Doc...

Dr.William Gibson: Ich wollte gerade mit der finalen Auswertung beginnen.

Max: Ich sichere vorne ab. Nehmen Sie diese hier. (er gibt ihm eine Waffe)

Dr.William Gibson: Wofür ist die?

Max: Falls ich es nicht zurück schaffe.

Dr.William Gibson: Director, hier spricht Dr.William Gibson. Was Sie nun sehen werden wurde uns von Mikhail Zilkov übergeben, einem der Wissenschaftler, die den synthetischen Strang für diese Frau kreierten, Präsidentin Belikova. Ein Akt des Verrats, der ihn leider das Leben kostete. Wenn ich diese Präsentation fertig aufgenommen habe, werde ich sie über eine gesicherte Satellitenleitung auf Ihren Server hochladen. Dann werden ihr Mann Max und ich uns zum Evakuierungspunkt begeben. Ich bete, dass sie das hier sicher erreicht, selbst wenn wir es nicht schaffen.

Und jetzt, ohne weitere Umschweife: Las Plagas.

Die organische Form des Parasiten wurde in Europa von einer religiösen Gruppierung, Illuminados genannt, entdeckt. Sie benutzen ihn, um ihre Mitglieder zu rekrutieren und zu kontrollieren. Als die Macht einem neuen Kastellan zu Teil wurde, verbot er die Nutzung und versiegelte den Parasiten in seinem Schloss. Und genau dort blieb er dann für einige hundert Jahre, bis ein neuer Kastellan das Siegel brach und ihn wieder freisetzte. Las Plagas; wörtlich `die Pest´ oder `die Plage´. Es verbindet sich mit dem Nervensystem des Opfers, indem es sich durch die Lungen zum Herz hin arbeitet, um schließlich die Kontrolle über das zentrale Nervensystem zu gewinnen, indem es sich durchs Rückenmark arbeitet. Die Symptome der Befallenen sind unter anderem das Husten von Blut, Bewusstlosigkeit, Halluzinationen, blutunterlaufene Augen, Schwellungen und Verfärbungen der Blutgefäße und Verfärbungen der Iris, typischer Weise rot. Wenn man sich unsicher ist, die Augen verraten es letztlich. Das sind die Symptome, aber was genau tut es?

Kurz gesagt, es macht die Betroffenen sehr stark und verleiht ihnen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schmerz, und das nicht nur bei Menschen. Es ist sehr anpassungsfähig und kann daher auch andere Organismen befallen. Wie ist es so effektiv? Eine Theorie ist, dass das Las Plagas eine kollektive Intelligenz besitzt, wie eine Schwarmintelligenz, die über extrem hohe frequentierte Schallwellen kommuniziert. Soviel zu den Grundlagen. Und jetzt lassen Sie uns ein bisschen ins Detail gehen.

Der dominante Plaga-Strang wurde entwickelt, um es dem Wirt zu ermöglichen die vollständige Kontrolle über den Parasiten zu behalten. Außer der Kontrolle über den eigenen Parasiten, ist es außerdem möglich einen untergebenen Parasiten in anderen zu kontrollieren. Außerdem sind sie jederzeit in der Lage, dramatische Mutationen in sich selbst herbeizuführen – allein durch Willenskraft. Es gibt nur sehr schwache Nebenwirkungen, was die mentale Fähigkeiten des Wirts betrifft, dafür kann es ihnen aber enorme Kraft verleihen. Ein Wirt, der diesen Plage in sich trägt kann äußerlich völlig unverändert bleiben, solange er die mutagene Kraft des Parasiten unterdrückt. Wenn er diese jedoch entfesselt, ist er in der Lage bizarre und sehr extreme Formen von Mutationen anzunehmen. Aufgrund der hohen Kontrollfähigkeit des dominanten Plaga, waren Belikova’s Wissenschaftler in der Lage eine Art Herrscher-Sklaven-Verbindung zwischen Menschen und bio-organischen Waffen zu schaffen; in etwa wie bei einer Bienenkönigin und ihren Arbeitern. Das heißt, dass ein menschlicher Wirt, den sich den dominanten Plage injiziert hat Kontrolle über einen Licker gewinnen kann, bis zu dem Grad, an dem sich der Licker so unterwürfig wie ein Schoßhündchen verhält.

Ganados, die Herde:

Das sind Menschen, die dem Gedankenkontroll-Wirt zum Opfer gefallen sind. Äußerlich mögen sie völlig normal erscheinen, sie können reden und alltägliche Aufgaben erledigen. Doch lassen Sie sich davon nicht täuschen, sie sind völlig und ganz ihrem Meister ergeben. Wenn man es ihnen befiehlt, werden sie Sie sofort angreifen, ohne Angst vor Verletzung oder Tod. Sie haben außerordentliche Kraft und eine sehr hohe Schmerzempfindlichkeit. Eine Verletzung, die einen normalen Menschen verkrüppeln würde, ist für einen Ganado nicht mehr als ein kleines Ärgernis. Man muss extreme Vorsicht walten lassen, wenn man einer Gruppe von Ganados begegnet, denn sie sind in der Lage, taktisch vorzugehen. Sie können komplizierte Attacken koordinieren, jemandem auflauern oder sogar flankieren.

Licker:

Diese listigen kleinen Mistkerle. Diese Mutation kann einen infizierten Wirt in einen tödliches Raubtier verwandeln. Unglaublich schnell und fähig extrem weite und hohe Sprünge zu absolvieren. Aufgrund ihres Knochenbaus bewegen sie sich auf allen Vieren und bewegen sich so schnell fort. Sie besitzen Krallen, mit denen sie Strukturen erklimmen und sich von Decken herab hängen lassen können. Dies befähigt sie, von quasi überall Überraschungsangriffe zu fahren. Besonders muss man auf die Zunge aufpassen. Es gibt Berichte, wobei ich selbst das noch nicht gesehen habe, dass die Zunge eines Lickers einen Menschen enthaupten kann. Zwar habe ich Ihnen erzählt, dass sie für Überraschungsangriffe gut sind, doch es gibt ein paar Dinge, die Sie davor schützen kann. Licker können nicht visuell jagen, denn sie sind blind. Um das zu kompensieren, haben sie ein extrem feines Gehör. Ihr eigener Gehörsinn kann Ihnen jedoch auch helfen. Aufgrund ihrer typischen Art der Fortbewegung kann man das kratzende Geräusch ihrer Krallen hören, wenn sie sich irgendwo festkrallen. Auch hört man, wie sich ihr Körper an den Wänden entlang reibt. Sie sind außerdem bekannt dafür, ein sehr markantes Zischen von sich zu geben. Wenn man es schafft, einen zu töten, lassen sie vorher einen sehr hellen Schrei von sich, der andere Licker alarmiert, sich zu ihrem Aufenthaltsort zu begeben.

Max: Doc!

Dr.William Gibson: Ich bin fast fertig.

Tyrant:

Auch der Einsatz von Tyranten wurde in Ostslawien bestätigt. Der Tyrant ist eine B.O.W., die ursprünglich von Umbrella als ultimative Waffe entwickelt wurde, indem man sich des T-Virus bemächtigte. Er besitzt ein hohes Level an Intelligenz und umfangreiche Fähigkeiten im Kampf. Zusätzlich ist er extrem ausdauernd wenn er seine Befehle befolgt. Wenn sein Leben extrem in Gefahr ist, schaltet er in einen alternativen Modus und verwandelt sich in einen Super-Tyranten.
Ich fürchte, für mehr haben wir jetzt keine Zeit. Ich schicke Ihnen jetzt alles.

Max: Wir müssen gehen, Doc.

Dr.William Gibson: Muss nur noch hochladen. Komm schon, komm schon!

Max: Doc! Hören Sie!

Dr.William Gibson (flüstert): Was denn? Schon halb fertig.

Max: Ssshhh!

Dr.William Gibson (flüstert): Lickers!

Max: Sie sind direkt vor der Tür. Bleiben Sie hier. Runter, Doc.

(man hört die Tür explodieren und ein Zischen)

Max: Nein! Verdammt! Kommen Sie! Zurück!

(man hört Schüsse und dann Stille, während die Licker knurren)

(man hört das Klicken einer leeren Waffe und das Brüllen eines Licker)

Dr.William Gibson: Gott steh uns bei...

(Licker schreien und der Computer-Bildschirm explodiert, bevor der Upload vollständig ist).

Die schlimmsten Feinde sind immer deine Nachbarn!

Sander Cohen

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Freitag, 1. November 2013, 20:28

Aus dem Englischen von CanadianMike übersetzt. Danke! :)

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