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Sa!nt on Trip

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Sonntag, 28. August 2016, 10:13

Review: Gears of War Ultimate Edition




Die Gears of War-Reihe ist seit 2006 eines der Aushängeschilder der Xbox und schlug direkt wie eine Bombe ein. Dank Unreal-Engine, einem innovativen Deckungssystem (welches mittlerweile bei jedem Shooter zum Standard gehört) und einer gehörigen Packung Action wurde es zum Welterfolg und brachte auch mehrere Nachfolger hervor. 2015 wurde der Erstling für die Xbox One nochmal kräftig aufgebohrt und in einer "Ultimate Edition" mit allen anderen Teilen versehen, die allerdings nicht verändert wurden.

Die Handlung versetzt den Spieler in eine ferne Zukunft, in der die Menschheit von den außerirdischen Locust überfallen und in einen lange andauernden Krieg gezogen wird. Held Marcus Fenix fristet wegen Befehlsverweigerung sein Dasein im Knast, wird dann aber von seinem Kameraden Dom herausgeholt, damit diese zum entscheidenden Gefecht gegen die Locust ausrücken können. Es gilt, die Eindringlinge an allen Fronten zu verjagen, bis sie sich dem fiesen General Raam gegenübersehen.

Zentrales Element des Spiels ist wie gehabt das Deckungssystem. Der Spieler kann hinter verschiedenen statischen Objekten und auch Wänden in Deckung gehen und von dort aus feuern. Das ist auch bitter nötig, denn der feindliche Widerstand so gut wie immer in der Überzahl und stößt bei jeder bietenden Gelegenheit gnadenlos vor. Um die eigenen Chancen zu erhöhen, ist immer Kamerad Dom mit von der Partie, der auch im Coop von einem anderen Spieler gesteuert werden kann. Das ist allerdings bei der eher dürftigen KI auch bitter nötig, denn das Befehlssystem für den Partner ist ziemlich simpel geraten und er neigt gerne dazu, ins gegnerische Sperrfeuer zu laufen. In manchen Situationen sind auch die Soldaten Cole und Kim dabei. Dies ist meistens der Fall, wenn die Protagonisten sich für einen von zwei Wegen entscheiden müssen. Die Waffenauswahl ist relativ übersichtlich, aber auch ausreichend. Die Standardwaffe des Spielers, der Lancer, ist beispielsweise für den Nahkampf mit einer Kettensäge ausgerüstet, auch die "Gnasher-"Schrotflinte leistet im Häuserkampf gute Dienste, während für Distanzkämpfe ein Scharfschützengewehr (Einzellader) oder ein Bogen mit explosiven Pfeilen zur Verfügung stehen. Ist das Magazin leer, leistet das aktive Nachladen dem Spieler gute Dienste, ein Knopfdruck im passenden Moment und die Waffe ist direkt wieder schussbereit.

Neben der Einzelspielerkamapgne bietet Gears noch einen Multiplayer, bei dem sich Spieler in verschiedenen Disziplinen messen können. Neben dem normalen Team Deathmatch (bei dem die Anzahl der Respawns begrenzt ist) gibt es den Modus Blitz, bei dem die Spieler einen ständig wechselnden Schlüsselpunkt einnehmen und halten müssen. Bei "Anschlag" ist einer der Spieler der Anführer des Teams und muss von seinen Kameraden entsprechend geschützt werden, da ansonsten die Runde sofort beendet ist. Wer eine Herausforderung sucht, kann auch TDM ohne Respawn spielen oder sich nur mit der Gnasher in einen 2vs2-Kampf stürzen. In anderen Modi stellen die Lancer und die Gnasher die Standardwaffen dar, alle anderen sind auf den Karten verteilt und müssen aufgehoben werden. Neulinge sind hier klar im Nachteil, da sie Karten erstmal ausgiebig studieren müssen. Überhaupt richtet sich der Multiplayer eher an erfahrende Spieler, Gelegenheitsszocker sollten um ihn lieber einen weiten Bogen machen.

Grafisch stelle Gears of War damals schon Maßstäbe und Vergleichsbilder zeigen, dass sich in den dazwischen liegenden 10 Jahren noch mal ordentlich etwas getan hat. Neben aufgehübschten Modellen stechen vor allem eine stark verbesserte Farbgebung und intensivere Beleuchtung ins Auge. Frühe Vertreter mit der Unreal Engine 3 wirkten irgendwie grau und farblos, aber das hat man sehr gut ausgeglichen und man merkt dem Spiel sein eigentliches Alter kaum an. Auch technisch ist das Spiel hervorragend, vor allen Dingen der Multiplayer läuft flüssig und ohne irgendwelche Ruckler. Sound und Musik gehören ebenfalls zur gehobenen Klasse und passen optimal, auch die deutsche Vertonung ist gelungen. Langzeitmotivation im Solomodus ist nur im Coop gegeben, ansonsten die Kamapgne recht linear und außer Hundemarken zum Aufsammeln gibt es nichts, was die Motivation zusätzlich am Laufen hält. Die Marken sollte man übrigens nicht einfach liegen lassen, denn das Spiel bietet im Extra-Menü bis zu 5 Comics (die man leider nicht übersetzt hat), bei denen jede Marke eine Seite aufdeckt. Der Multiplayer macht, eine gewisse Portion Skill vorausgesetzt, richtig Laune und wird nicht umsonst in internationalen Ligen gespielt.

Xboxer, die bisher mit Gears noch nicht in Berührung gekommen sind, sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren. Auch wenn deutsche Spieler mal wieder im Nachteil sind, trotzdem Bestellung im Ausland kommen sie nämlich nicht in den Genuss der anderen Teile, die per Download-Code erhältlich sind. Vielleicht ändert sich das aufgrund der Listenstreichung aber demnächst.

Fazit: Zeitloser Klassiker.

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Sonntag, 28. August 2016, 10:21

Schöne Review! :uzi:

Hast dus noch ohne meine Hilfe geschafft? :D


Sa!nt on Trip

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Sonntag, 28. August 2016, 10:23

Beim Endboss brauchte ich Hilfe von einem Mitstreiter, ansonsten gab es keine Probleme. "Wahnsinnig" mache ich aber sicher nicht alleine. :Pinky neu:

Biohazardcleaner

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Sonntag, 28. August 2016, 10:28

Ach das war nicht mal auf Insane sondern nur Hardcore oder drunter? Shame! :D


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Sonntag, 28. August 2016, 10:29

Brauche eh noch einen Durchlauf im Coop und für die restlichen Marken, von daher, Pustekuchen :pleased:

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Biohazardcleaner (28.08.2016)

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Sonntag, 28. August 2016, 10:59

Die Locust sind keine Aliens bzw. Kommen nicht von "Außen" und es spielt in einer alternativen Realität auf dem Planeten Sera. ;)

Ansonsten aber gute und schöne Review! :)
Ja

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Biohazardcleaner (28.08.2016)

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Sonntag, 28. August 2016, 11:52

Kann bei der Review nicht ganz zustimmen...es sind immer noch Bugs aus der Urfassung vorhanden, welche stark stören. (Kettensägen connecten nicht immer, Gegner clippen in einen was doppelten Schaden verursacht, etc.) und die deutsche Syncro ist deutlich alles andere als "gut gelungen". :sweaty1

Sonst gute Review, sehr schön geschrieben! :)

Btw. nimm dir nicht Bio für "Insane" als Koop, sonst wirste damit erst fertig wenn Gears 6 draußen ist... :ugly:

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Sonntag, 28. August 2016, 11:57

Kann bei der Review nicht ganz zustimmen...es sind immer noch Bugs aus der Urfassung vorhanden, welche stark stören. (Kettensägen connecten nicht immer, Gegner clippen in einen was doppelten Schaden verursacht, etc.) und die deutsche Syncro ist deutlich alles andere als "gut gelungen". :sweaty1
Na gut, wenn man das Spiel damals schon nicht gezockt hat, kann man das natürlich nicht wissen :Pinky neu:

Btw. nimm dir nicht Bio für "Insane" als Koop, sonst wirste damit erst fertig wenn Gears 6 draußen ist... :ugly:
Okay, ist notiert :D

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Meta Master (28.08.2016)

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Sonntag, 28. August 2016, 12:45

@Meta, ich habs dir neulich angeboten und du warst auf einmal nicht mehr on. :P

Und nein, die deutsche Synchro in Gears ist mal echt richtig peinlich, darauf bin ich aber bewusst nicht eingegangen, sonst heißt es wieder "der alte Synchrobasher" :D


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Meta Master (28.08.2016)

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Sonntag, 28. August 2016, 18:56

Die Deutsche Synchro ist echt mies, vor allem Marcus seine ist für n Arsch. :D
Cole geht auch überhaupt nicht klar. :ugly:

Aber ja, die Bugs gehen mir auch auf die Nerven. Ich meine, die haben ja paar neue Animationen eingebaut in der Ultimate Edition...Warum gab es ausgerechnet für die Kettensägen Animation keine neue bzw. die aus Post-Gears 1.
Ja

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